
Bei den Österreichischen Meisterschaften auf der Reiteralm sicherten sich Nina Ortlieb und Manuel Traninger die nationalen Titel in der Abfahrt.
Damen: Ortlieb siegt souverän
Nina Ortlieb krönte sich mit einer Zeit von 1:07,31 Minuten zur österreichischen Meisterin in der Abfahrt und sicherte sich damit ihren zweiten nationalen Titel in dieser Disziplin. Mit einer kontrollierten und zugleich druckvollen Fahrt setzte sich die Vorarlbergerin klar durch.
Auf Rang zwei klassierte sich Lena Wechner (+0,74 Sek.), gefolgt von Anna Schilcher (+1,02 Sek.) auf Platz drei.
Nina Ortlieb: „Es ist natürlich schön, am Ende der Saison noch einen Sieg zu holen. Die Abfahrt ist meine Kerndisziplin, und es tut mir persönlich gut, wenn sich das auch in einem Erfolg widerspiegelt. Motivation habe ich ohnehin genug – daran hat es bei mir nie gefehlt. Für mich war es auch wichtig, dass wir hier noch zwei qualitativ sehr gute Trainingstage bekommen haben. Bei den Temperaturen ist es eigentlich kaum vorstellbar, in welchem Top-Zustand die Piste auf der Reiteralm war. Das ist aktuell wohl das beste Training, das man bekommen kann. Die drei Meistertitel würde ich alle auf eine ähnliche Stufe stellen – gewinnen ist immer etwas Besonderes, unabhängig davon, welcher Titel es ist.“
Herren: Zweiter Titel für Traninger
Bei den Herren sicherte sich der Steirer Manuel Traninger mit einer Bestzeit von 1:05,83 Minuten den österreichischen Meistertitel und feierte damit seinen zweiten Abfahrtstitel nach 2019.
Felix Hacker (+0,12 Sek.) belegte Rang zwei, Luis Tritscher (+0,26 Sek.) komplettierte das Podium auf Platz drei.
Manuel Traninger: „Das ist für mich ein richtig schöner Abschluss der Saison und definitiv ein guter Push für die Vorbereitung auf die kommende Saison. So ein Titel hat einen hohen Stellenwert – wir sind ein sehr skibegeistertes Land und wenn man sich hier durchsetzen und Staatsmeister werden kann, bedeutet das natürlich viel. Die Bedingungen auf der Reiteralm waren wirklich top. Bei den Temperaturen ist es alles andere als selbstverständlich, so eine Piste zu haben – da wurde richtig gute Arbeit geleistet. Es hat einfach Spaß gemacht zu fahren, man konnte voll attackieren und das Rennen genießen. Insgesamt war es ein sehr gutes Rennen für mich und ich nehme auf jeden Fall viel Positives mit.“
Am morgigen Freitag stehen die Entscheidungen im Super-G am Programm. Am Samstag folgt der Riesentorlauf, am Sonntag der Slalom.
Presseinfo
ÖSV
09.04.2026





