U17
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Das U17 Frauen-Nationalteam (2009) ist weiterhin auf EM-Kurs. Im zweiten Gruppenspiel der entscheidenden Qualifikationsrunde setzt sich die ÖFB-Elf trotz Unterzahl gegen Island mit 1:0 (0:0) durch.

Im Sports Centre des serbischen Fußballverbands in Belgrad starten die Österreicherinnen im Vergleich zum erfolgreichen 2:1-Auftaktsieg am Samstag gegen Serbien mit vier personellen Änderungen. Neben den drei ÖFB Frauen-Akademiespielerinnen Amrei Graf, Alicia de Lima Silva und Dionna Dike steht auch Salzburg-Mittelfeldspielerin Ajlina Berisha in der Startelf.

Die Österreicherinnen kommen im ersten Durchgang nur selten zu gefährlichen Torabschlüssen, die beste Gelegenheit auf die Führung findet Ella Rauscha in der Nachspielzeit (45.+2) vor. Zuvor rettet Maria Simonow im Tor der Österreicherinnen gegen Johannesdottir (28.) in einer zweikampfintensiven und chancenärmeren Partie.

Nach dem Seitenwechsel kommt die Elf von Teamchef Patrick Haidbauer durch Dionne Dike (46.), Ella Rauscha (46.) und abermals Dike (52.) zu einigen Abschlüssen. Für Aufregung sorgt aber zunächst der Platzverweis für Maria Simonow im Tor der ÖFB-Elf nach einem Foulspiel an Bjarnadottir (54.). Trotz Unterzahl und erhöhtem Druck der Isländerinnen gelingt dem U17 Frauen-Nationalteam in der Schlussphase die Führung. Ella Rauscha sorgt wie schon im ersten Gruppenspiel gegen Serbien für den entscheidenden Treffer und bringt ihr Team nach einem Konter und Vorarbeit von Elisabeth Emeji in der 80. Minute in Führung.

Bis zum Ende der Partie gelingt es der ÖFB-Elf, den knappen Vorsprung zu verteidigen. Zum Abschluss der zweiten Qualifikationsrunde wartet am Freitag (20. März, 12:00 Uhr) Gruppen-Favorit Frankreich zum Showdown um das EM-Ticket für die Endrunde in Nordirland im Mai.

Teamchef Patrick Haidbauer: „Island hat es uns mit seiner Physis heute vor allem im ersten Durchgang schwer gemacht. Beide Teams haben versucht, schnell hinter die letzte Linie zu spielen. Es war ein Lauf- und Kampfspiel. Wir haben uns in der Pause eingeschworen, nach dem Wechsel dranbleiben zu wollen. Auch wenn wir mit dem Ausschluss wieder einen bitteren Spielverlauf – wie schon beim Rückstand gegen Serbien – hinnehmen mussten, haben wir uns nicht beeindrucken lassen und waren auch in Unterzahl klar in unserer Idee. Wir wussten aus dem Herbst gegen Portugal, wie wir mit einer langen Unterzahl umgehen müssen und dass es um wenige Momente geht. Einen solchen haben wir mit der Chance in der 80. Minute dann für uns genutzt. Wir haben unser erstes Ziel erreicht, nämlich das Endspiel am Freitag gegen Frankreich und haben das EM-Ticket dort in der eigenen Hand.“

Presseinfo

ÖFB

17.03.2026

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