
Die WHA MEISTERLIGA ist mit fünf Samstagsspielen aus der Länderspielpause zurückgekehrt. Zum Einstieg holten die Union St. Pölten Frauen mit einem Heimsieg gegen die BT Füchse style your smile zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Hypo Niederösterreich gab sich gegen die Union Korneuburg Damen mit einem 43:26-Heimsieg keine Blöße. Die roomz JAGS WVB verloren zu Hause gegen Blau-Weiß Feldkirch mit 27:28 und müssen damit weiter auf ein Ende der Niederlagenserie warten. Der SSV Dornbirn Schoren konnte gegen die MGA Fivers keine Punkte im Ländle behalten – Endstand 19:32. Zum Tagesabschluss machte es der UHC Müllner Bau Stockerau gegen den UHC Gartenstadt Tulln durchaus spannend, am Ende setzten sich jedoch die Gäste mit 31:28 durch.
In der WHA CHALLENGE gelang zunächst dem SK KONSTANT Traun gegen den UHC Admira Wien ein wichtiger Befreiungsschlag in Form eines 26:24-Heimsieges nach einem 10:16-Rückstand zur Pause. Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz zeigte gegen den DHC WAT Fünfhaus eine reife Leistung und holte sich mit einem 28:20-Heimsieg zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Abschließend setzten sich die Perchtoldsdorf Devils zu Hause gegen den UHC Storch Gänserndorf mit 40:32 durch.
WHA MEISTERLIGA
Union St. Pölten Frauen – BT Füchse style your smile
St. Pölten feiert wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf
Die Union St. Pölten Frauen setzten im Kampf um den Klassenerhalt ein Ausrufezeichen und besiegten die BT Füchse style your smile mit 32:24 (16:15).
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams lieferten sich zunächst ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mehrfach wechselte die Führung, ehe St. Pölten kurz vor der Pause leicht die Oberhand gewann und mit einem knappen 16:15-Vorsprung in die Kabine ging.
Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus. Vor allem eine starke Phase in der zweiten Halbzeit sorgte dafür, dass sich St. Pölten entscheidend absetzen konnte. Die Füchsinnen hielten lange dagegen, fanden in der Schlussphase jedoch kein Mittel mehr gegen die Offensive der Niederösterreicherinnen. Sina Hahn war mit neun Treffern beste Werferin der Gastgeberinnen. Patricia Buznean steuerte sieben Tore bei. Auf Seiten der BT Füchse war Anamarija Boras mit sechs Treffern am erfolgreichsten.
Fanni Luca Friebesz, Union St. Pölten Frauen: „Wir haben heute wirklich 60 Minuten lang gekämpft, und das sieht man auch am Ergebnis. Man erkennt unsere Fortschritte.“
Patricia Buznean, Union St. Pölten Frauen: „Besonders freut uns, dass wir so motivierte junge Spieler haben, die sich gut durchsetzen. Entscheidend war heute vor allem unser Kampfgeist – wir haben die ganzen 60 Minuten durchgezogen und auch die Abwehr gut gemeistert. Danke.“
Mario Maretic, Trainer BT Füchse style your smile: „Leider haben wir über 60 Minuten nicht zu unserem Spiel gefunden. In der Deckung und auch die Torhüterin von St. Pölten war heute sehr stark – sie hatte über 15 Paraden. Wir haben viele hundertprozentige Chancen liegen gelassen, und das hat uns heute das Leben schwer gemacht.“
Hypo Niederösterreich – Union Korneuburg Damen
Hypo feiert klaren Heimsieg im NÖ-Duell
Hypo Niederösterreich wurde im Niederösterreich-Duell seiner Favoritinnenrolle gerecht und setzte sich zu Hause deutlich mit 43:26 (21:10) gegen die Union Korneuburg Damen durch. Die Gastgeberinnen erwischten einen perfekten Start und stellten früh die Weichen auf Sieg. Bereits nach wenigen Minuten setzte sich Hypo deutlich ab und lag Mitte der ersten Hälfte komfortabel in Führung. Korneuburg fand gegen das schnelle Spiel der Gastgeberinnen nur schwer Lösungen, sodass Hypo den Vorsprung bis zur Pause klar auf 21:10 ausbauen konnte.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hypo das klar dominierende Team. Die Niederösterreicherinnen kontrollierten das Spielgeschehen weiterhin und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Korneuburg konnte zwar immer wieder Akzente setzen, kam jedoch nie mehr entscheidend näher heran.
Am Ende stand ein ungefährdeter 43:26-Heimsieg für Hypo Niederösterreich, das damit wichtige Punkte im Rennen um die Tabellenspitze sammelt. Beste Werferinnen für Hypo waren Andrea Pavkovic und Johanna Bauer mit jeweils sechs Treffern. Bei Korneuburg erzielten Barbara Eichhorn, Selina Loibl, Chiara Achleitner und Ines Grandits jeweils fünf Tore.
Ferenc Kovacs, Trainer Hypo Niederösterreich: „Wir sind sehr konzentriert gestartet, haben ein gutes Tempo gespielt und eine starke Deckungsleistung gezeigt, dazu kam eine gute Torhüterleistung. Schon zur Hälfte der ersten Halbzeit konnten wir uns klar absetzen. Nach der Pause haben wir kurz etwas nachgelassen und ein bisschen zu locker gespielt, am Ende aber wieder Gas gegeben und schließlich klar gewonnen. Nächste Woche wird es natürlich ganz anders – in Atzgersdorf erwartet uns ein völlig anderes Spiel. Darauf freue ich mich aber schon.“
roomz JAGS WVB – Blau-Weiß Feldkirch
Feldkirch entscheidet spannendes Duell bei den JAGS für sich
Die roomz JAGS WVB müssen weiter auf das Ende ihrer Niederlagenserie warten. Blau-Weiß Feldkirch setzte sich in einer engen Partie auswärts mit 28:27 (16:12) durch. Die Gäste aus Vorarlberg erwischten den besseren Start und konnten sich im Laufe der ersten Halbzeit schrittweise absetzen. Feldkirch nutzte seine Chancen konsequent und erspielte sich bis zur Pause eine 16:12-Führung.
Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die JAGS zurück in die Partie. Zwischenzeitlich gelang der Ausgleich, und das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch. In der Schlussphase behielten jedoch die Gäste die Nerven und verteidigten ihren knappen Vorsprung bis zum Ende.
Bei den JAGS war Anna Petrovics mit acht Treffern die erfolgreichste Werferin. Für Feldkirch erzielten Diana Kiss und Leonie Hartl jeweils sieben Tore.
SSV Dornbirn Schoren – MGA Fivers
Fivers feiern klaren Auswärtssieg in Dornbirn
Die MGA Fivers wurden ihrer Favoritinnenrolle gerecht und setzten sich auswärts beim SSV Dornbirn Schoren klar mit 32:19 (15:12) durch.
Die Gastgeberinnen erwischten zunächst einen guten Start und gingen früh mit 2:0 in Führung. In der Folge übernahmen jedoch die Wienerinnen immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Dornbirn hielt die Partie in der ersten Halbzeit noch relativ offen, dennoch gingen die Fivers mit einer 15:12-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gäste endgültig ab. Mit einer starken Phase gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit bauten die Fivers ihren Vorsprung kontinuierlich aus und entschieden die Partie frühzeitig. Dornbirn fand offensiv immer seltener Lösungen gegen die Defensive der Wienerinnen.
Am Ende stand ein deutlicher 32:19-Auswärtssieg für die MGA Fivers. Beste Werferin der Gäste war Larissa Bures mit acht Treffern. Für Dornbirn waren Reka Wohler und Vanessa Vuckovic mit jeweils fünf Toren am erfolgreichsten.
UHC Müllner Bau Stockerau – UHC Gartenstadt Tulln
Tulln gewinnt NÖ-Duell in Stockerau
Der UHC Gartenstadt Tulln setzte sich im Niederösterreich-Duell auswärts beim UHC Müllner Bau Stockerau mit 31:28 (14:14) durch. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Stockerau fand nach einem etwas holprigen Start immer besser ins Spiel, konnte den frühen Rückstand ausgleichen und zwischenzeitlich selbst in Führung gehen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams wenig schenkten. Die Führung wechselte mehrfach, ehe es mit einem leistungsgerechten 14:14-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Stockerau erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte und konnte zunächst erneut vorlegen, doch Tulln hielt dagegen. Beide Mannschaften versuchten immer wieder, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, doch klare Vorteile konnte sich lange Zeit keines der Teams erarbeiten. Erst in der Phase zwischen der 45. und 50. Minute gelang es den Gästen, das Spiel in ihre Richtung zu kippen. Während den Gastgeberinnen in dieser Phase etwas die Ideen fehlten, nutzte Tulln seine Möglichkeiten konsequenter, übernahm die Führung und setzte sich mit zwei bis drei Toren ab. Diesen Vorsprung ließ sich der UHC Gartenstadt Tulln in der Schlussphase nicht mehr nehmen. Die Gäste brachten den Vorsprung schließlich über die Zeit und sicherten sich damit zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze.
Beste Werferin der Gastgeberinnen war Diana Michálková mit neun Treffern. Für Tulln trafen Sandra Hart siebenmal und Nicol Nejedlikova sechsmal.
Jürgen Tomek, UHC Müllner Bau Stockerau: „Grundsätzlich kann man sagen, dass wir etwas holprig ins Spiel gestartet sind. Danach haben wir aber relativ gut hineingefunden, konnten ausgleichen und sogar in Führung gehen. In der ersten Halbzeit ging es dann hin und her, und mit einem 14:14 sind wir in die Pause gegangen. Aus der Kabine sind wir dann sehr gut gekommen und konnten wieder in Führung gehen, die danach immer wieder gewechselt hat. Zwischen der 45. und 50. Minute ist uns dann aber etwas der Faden gerissen. Uns haben in dieser Phase die Ideen gefehlt, um gegen eine Mannschaft wie Tulln nachzulegen. Tulln hat ausgeglichen, ist anschließend selbst in Führung gegangen und konnte sich mit zwei, drei Toren absetzen. Am Ende stand dann ein plus drei für Tulln. Die Zuschauer in der Halle haben jedenfalls ein sehr schnelles, intensives und rassiges Frauenhandballspiel gesehen. Die Stimmung war gut und laut. Schade, dass wir die zwei Punkte nicht holen konnten – wir haben durchaus damit geliebäugelt. Aber es zeigt auch, dass wir auf einem guten Weg sind und unsere Leistungskurve weiter nach oben zeigt. Für die kommenden Aufgaben sind wir zuversichtlich.“
Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: „Es war, wie erwartet, ein sehr umkämpftes Tabellenspiel. Wir konnten uns in einer starken Anfangsphase kurz absetzen, danach ist uns aber etwas der Faden gerissen. Wir haben den Zugriff im Spiel verloren und leider auch wieder einige Chancen vergeben – eigentlich hätten wir das Spiel schon früher klarer gestalten können. So sind wir mit einem 14:14 in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte war das Bild ähnlich. Wir haben immer wieder versucht, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, was uns aber nur phasenweise gelungen ist. Durch einige Unkonzentriertheiten haben wir Bälle liegen gelassen, die wir kaltschnäuziger verwerten müssen, um das Spiel früher zu entscheiden. Ein großes Kompliment an Stockerau – sie haben nicht nur stark gekämpft, sondern auch sehr gut gespielt und es uns richtig schwer gemacht. Mit unserer Leistung sind wir nicht ganz zufrieden, aber über die zwei Punkte natürlich sehr glücklich. Gerade Richtung Saisonende können solche Siege extrem wichtig für die Playoffplätze werden. Wenn man auch Spiele gewinnt, in denen nicht alles perfekt läuft, zeigt das auch eine gewisse Qualität. Deshalb freuen wir uns über zwei sehr wichtige Punkte – auch wenn es heute ein richtig hartes Stück Arbeit war.“
WHA CHALLENGE
SK KONSTANT Traun – UHC Admira Wien
Der SK KONSTANT Traun feierte in der WHA CHALLENGE einen 26:24-Heimsieg gegen den UHC Admira Wien. Nach vier Niederlagen in Serie gelang den Gastgeberinnen damit wieder ein voller Erfolg. Die Wienerinnen erwischten zunächst den besseren Start und setzten sich bis zur Pause auf 16:10 ab. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb Admira zunächst vorne. Doch Traun arbeitete sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel und konnte den Rückstand in der Schlussphase drehen. In den letzten Minuten behielten die Gastgeberinnen die Nerven und sicherten sich schließlich den knappen Heimsieg. Beste Werferinnen der Partie waren Lisa Marie Neumeister und Verena Klepatsch mit jeweils sieben Treffern für Traun. Auf Seiten von Admira Wien erzielte Christina Lovrinovic ebenfalls sieben Tore.
SG TV Gleisdorf/HC Weiz – DHC WAT Fünfhaus
Die SG TV Gleisdorf/HC Weiz gewann mit 28:20 (14:8) gegen den DHC WAT Fünfhaus und machte wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die steirische Spielgemeinschaft erwischte einen starken Start und setzte sich früh deutlich ab. Bereits zur Pause lag Gleisdorf/Weiz mit sechs Treffern in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen und kontrollierten das Spielgeschehen bis zum Schluss. Beste Werferin der Partie war Zoe Marie Schloffer mit acht Treffern für Gleisdorf/Weiz. Auf Seiten von Fünfhaus erzielte Julia Dechant ebenfalls acht Tore.
Barbara Kober, SG TV Gleisdorf/HC Weiz: „Durch eine konstant starke Defensive und 2 überragende Torfrauen haben wir heute unsere Leistung abrufen können und 2 wichtige Punkte geholt. Wir sind stolz auf unsere Entwicklung und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen.“
Perchtoldsdorf Devils – UHC Storch Gänserndorf
Die Perchtoldsdorf Devils setzten sich in der mit 40:32 (21:18) gegen den UHC Storch Gänserndorf durch.
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und lagen früh mit mehreren Toren in Führung. Gänserndorf kämpfte sich zwischenzeitlich noch einmal heran, doch die Devils konnten ihren Vorsprung bis zur Pause auf drei Treffer ausbauen. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen Schritt für Schritt das Tempo und setzten sich im Laufe der zweiten Hälfte immer deutlicher ab. Beste Werferin der Devils war Nela Brunner mit acht Treffern. Für Gänserndorf erzielte Julia Götz neun Tore.
Presseinfo
Handball Austria/ÖHB
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14.03.2026





