Seit vier Duellen ist das Frauen-Nationalteam gegen Norwegen ungeschlagen. Die Serie soll auch beim Auftakt in die WM-Qualifikation am Dienstag, 3. März (18:00 Uhr, präsentiert von Raiffeisen, live auf ORF1) bestehen bleiben.
Acht Mal kam es in der Vergangenheit bereits zum Duell der ÖFB-Frauen mit Norwegen. In der Gesamtbilanz haben die Norwegerinnen mit vier Siegen bei zwei Remis und zwei Niederlagen die Nase vorne, der letzte Erfolg der aktuellen Nummer zwölf der FIFA-Weltrangliste datiert allerdings vom 10. April 2016 (1:0) im Rahmen der EM-Qualifikation in Steyr.
„Wir haben in der Vergangenheit ganz gut mitgehalten und in den letzten Duellen gute Ergebnisse gegen sie erzielt. Aber wir starten mit der WM-Qualifikation wieder von vorne, da ist die Vergangenheit nicht entscheidend. Zumindest für den Hinterkopf ist es nicht schlecht“, weiß auch Bayern-Legionärin Barbara Dunst.
Die Mittelfeldspielerin, die im vergangenen Lehrgang in Comeback gegen Finnland feierte, bestätigt auch die nötige Herangehensweise: „Wenn wir aggressiv sind, wenn wir ab der ersten Minute da sind, können wir auch gegen so einen Gegner bestehen. Wir wollen nach wie vor eine sehr unangenehme Nation sein und sie ärgern. Darauf freue ich mich.“
Aufzupassen gilt es für das ÖFB-Team dabei nicht nur auf Schlüsselspielerinnen der Norwegerinnen wie Caroline Graham Hansen (Barcelona) oder Ada Hegerberg (Lyon). „Sie haben starke, individuelle Spielerinnen in ihren Reihen, da können wir uns auf eine hohe Qualität gefasst machen. Wir haben sie analysiert, ihre Stärken und Schwächen herauskristallisiert und ich glaube, es kann ein cooles Spiel werden“, so Dunst über die Norwegerinnen, bei denen Nationaltrainerin Gemma Grainger Platz eins und damit die direkte WM-Qualifikation als Ziel ausgeschrieben hat.
„Man kann sich von der Vergangenheit und von Statistiken überhaupt nichts kaufen. Wir wissen, wie gut sie sind und welche Qualitäten sie haben, nicht nur in der Offensive, sondern auch defensiv. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf die Herausforderung“, bestätigt auch Köln-Legionärin Celina Degen.
Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams konnte sich die ÖFB-Elf in der Premieren-Saison der UEFA Women´s Nations League im Dezember 2023 in St. Pölten durchsetzen. Beim Startelf-Debüt von Lilli Purtscheller sichern die beiden Treffer von Eileen Campbell und Katharina Schiechtl den 2:1-Heimsieg und damit den Verbleib in der Liga A.
Beim bisher berühmtesten Duell zwischen Österreich und Norwegen im Rahmen der EM 2022 in England sicherte das Goldtor von Nicole Billa am 15. Juli in Brighton den Einzug in das EM-Viertelfinale.
Bei der Rückkehr nach Mödling nach knapp vier Jahren soll auch die positive Bilanz in der Datenpol Arena für Rückenwind sorgen, denn zwischen 2017 und 2022 absolvierten die Österreicherinnen insgesamt neun Partien in der Südstadt. Mit vier Siegen und zwei Remis blickt das Frauen-Nationalteam dabei auf eine positive Bilanz in Mödling.
Presseinfo
ÖFB
28.02.2026





