
Die beiden Tabellenführer können ihre Heimhallen verteidigen. Die Mistelbach Mustangs besiegen die Raiffeisen Mattersburg Rocks mit 95:84, die Pirlo Kufstein Towers siegen über die Vienna Timberwolves mit 87:79 und beenden so deren Siegesserie.
Die Safare NexGen Traiskirchen Lions gewinnen beim Basketball Klub Rapid Wien deutlich mit 90:61. Zwei starke Viertel machen den Unterschied aus.
An einem Comeback versuchten sich die Upper Austrian Ballers zuhause gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions. Nach einem deutlichen Rückstand geben die Ballers im Schlussviertel noch einmal alles, müssen sich aber mit 86:98 geschlagen geben.
Das Future Team Steiermark fährt mit einem 83:79 Auswärtssieg bei KOS Celovec zurück nach Hause, die Union Deutsch Wagram Alligators sind bei den Haustechnik Güssing Blackbirds siegreich (64:54).
Eine Heimniederlage einstecken musste auch die BBU Salzburg. Gegen starke Wörthersee Piraten setzte es eine 73:98 Niederlage.
Das Highscoring-Game des Abends geht an die Swarco Raiders Tirol. Die Innsbrucker können sich bei Vienna United schlussendlich mit 106:99 durchsetzen. Beide Teams trafen über 40% ihrer Dreierversuche.
Mistelbach: Zdenek Nehyba gegen Drew Koka lautete das Duell am heutigen Tage. Nehyba sorgte für 35 Punkte, während Koka 30 Zähler am Konto stehen hatte. Der Sieg ging an die Mannschaft des Topscorers, die zwar am Rebound etwas unterlegen war und 18 Offensivrebounds zuließ, aber in der Offense vor allem außerhalb der Dreierlinie dann doch deutlich treffsicherer war. Die Rocks gaben in den letzten zehn Minuten zwar noch einmal alles und erzielten 35 Zähler, die Mustangs ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen.
Comeback-Sieg der Towers
„Ich freue mich über diesen Sieg, wir haben echt ein gutes Comeback geliefert. In der ersten Halbzeit hatten wir unsere Probleme, aber wir konnten unsere Einstellung ändern und so den Sieg holen“, meint Pol Canovas von den Towers nach diesem Heimsieg. Die Timberwolves konnten sich durch ein 30:12 im zweiten Viertel die Führung holen, die Towers behielten aber die Nerven, hielten die Gäste bei 24 Punkten in Hälfte zwei und beendeten damit die Siegesserie der Wiener. Topscorer war Pauls Miglinieks mit 31 Punkten.
Alligators fixieren Heimvorteil
Ich bin froh, dass wir den Sieg holen konnten. Es ist immer schwer, in Güssing zu gewinnen, hier gibt es wirklich eine gute Fanbase. Ich durfte heute nach meiner Verletzung mein Comeback feiern und wir konnten direkt den zweiten Platz absichern, das freut mich wirklich“, so Luis Göd von den Alligators. Nach 30 Minuten lag man mit plus 14 in Führung, die Blackbirds gaben aber bis zum Schluss nicht auf. Dieser Sieg garantiert den Niederösterreichern den Heimvorteil in der ersten Runde.
Löwen-Teams feiern wichtige Siege im Kampf um die Playoffs
Die Raiffeisen Dornbirn Lions setzten sich bei den Upper Austrian Ballers nach einem ausgeglichenen ersten Viertel bis zum Ende des dritten Viertels 24 Punkte ab. Die Oberösterreicher starteten im Schlussabschnitt noch eine starke Aufholjagd, der Rückstand war aber zu groß und die Vorarlberger gewannen verdient. Milos Pavlicevic nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel über 40 Minuten kontrolliert. Anfangs hatten wir Probleme in der Defensive, haben dann immer besser ins Spiel gefunden und haben den Ball sehr gut zirkuliert. Ein wichtiger Sieg für uns im Kampf um die Playoff-Plätze.
Auch das zweite Löwenrudel, die Safare Traiskirchen Lions NexGen traten auswärts beim Basketball Klub Rapid Wien an. Die Niederösterreicher wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und entschieden jede Spielabschnitt für sich. Den Wienern unterliefen etliche unerzwungene Fehler, die die Young-Lions nutzten, um sich entscheidend abzusetzen.
Siege für Future Team und Piraten
„Dank eines guten und konzentrierten Starts konnten wir schon früh einen hohen Vorsprung herausspielen, der wahrscheinlich schon vorentscheidend war. Salzburg hat sich im Laufe der Partie sehr gesteigert, aber ich glaube der Sieg geht so in Ordnung“, meint Piraten-Coach Andreas Kuttnig nach dem Spiel in der Mozartstadt. 52:22 war der Halbzeitstand für die Gäste, sechs Spieler konnten zweistellig anschreiben.
„Viele Up-and-Downs, aber wir haben uns im letzten Viertel beweisen können. Wir haben gezeigt, dass wir wirklich in diese Liga gehören“, so Justin McCaw (22 Pts) vom Future Team Steiermark. Die jungen Steirer gaben in der Crunchtime noch einmal alles und konnten sich so den Auswärtssieg sichern.
win2day BDSL National League:
Basket Flames sichern sich das zweite Finalticket
Die Basket Flames gewinnen am letzten Spieltag der National League gegen den DBB Wels mit 78:57 und treffen so auf die Vienna Timberwolves im Finalspiel. Die Vienna United Women besiegen die TI Eagles Innsbruck mit 59:45 und der UBSC-DBBC Graz setzt sich bei den Flamesbabes mit 80:59 durch.
„Uns hat heute die letzte Konsequenz gefehlt. Wir waren nicht bissig genug, hatten zu viel Respekt vor dem Gegner und haben insgesamt zu viele schlechte Entscheidungen getroffen. Somit ist die Niederlage mehr als verdient“ meint Wels-Coach Damir Kuranovic nach dem Auswärtsspiel. Nach einem minus neun zur Halbzeit kämpfte man sich im dritten Viertel zwar wieder heran, angeführt von einer starken Lisa Ganhör (21 Pts, 10 Ass) machten die Wienerinnen im Schlussviertel aber den Sack zu. Die Flames waren heute vor allem von jenseits der Dreierlinie nicht zu stoppen und versenkten 45% ihrer Versuche.
Superliga-Teams werden Favoritenrolle Gerecht
Beim Heimsieg von Vienna United machte ebenfalls das letzte Viertel den Unterschied aus. 39:36 stand es für die Gastgeberinnen nach 30 Minuten, ein 20:9 sicherte den Erfolg sowie den dritten Tabellenplatz in Gruppe A.
46:27 stand es für die Grazerinnen hingegen schon nach der ersten Halbzeit. Die Flamesbabes hielten in Hälfte zwei dann zwar stark dagegen, ein Comeback war aber nicht in Reichweite. Ajla Meskic (18 Pts, 10 Reb) führte die Superliga-Mannschaft aus Graz somit zum zweiten Platz in der Gruppe B
In drei Wochen geht es für die Vienna Timberwolves und die Basket Flames somit um den Sieg der National League. Die zweit- und drittplatzierten Teams stoßen ebenfalls noch einmal aufeinander.
Simon Schlögl verlängert bei St. Pölten
Der SKN St. Pölten Basketball stellt bereits die Weichen für die Zukunft und kann eine Kaderentscheidung für die nächste Saison bekanntgeben: Simon Schlögl, Anwärter auf die Auszeichnung des „Rising Star“ bleibt den St. Pöltnern für weitere zwei Saisonen erhalten.
Das Wolfsrudel hat die erste Kaderentscheidung für die kommende Saison getroffen und damit auch gleich die Weichen für die Zukunft gestellt. Simon Schlögl verlängert seinen Vertrag um zwei Jahre und bleibt damit den Wölfen weiter treu.
Der Vertragsverlängerung des Youngsters, der vor wenigen Wochen mit 33 Punkten gegen die Fürstenfeld Panthers sein Career High aufstellte und sich voll im Rennen um den „Rising Star des Jahres“ in der win2day Basktetball Superliga befindet, unterstreicht damit erneut den St. Pöltner Weg, den eigenen Nachwuchs gezielt zu fördern und ihm die Möglichkeit zu bieten, sich bestmöglich zu entwickeln.
„Ich möchte mich beim gesamten Club und beim Coaching-Team für das Vertrauen bedanken. Der Verein hat sich unglaublich positiv entwickelt – und ich konnte mich mit dieser Entwicklung mitbewegen und persönlich wie sportlich den nächsten Schritt machen. Dafür bin ich sehr dankbar. In den kommenden zwei Saisonen will ich noch mehr Verantwortung übernehmen und mich Schritt für Schritt zu einem echten Teamleader entwickeln“, freut sich der 20-Jährige auf die bevorstehenden Aufgaben.
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28.02.2026