Austrian Volley Cup:  UVC Holding Graz feiert 5 Cup-Titel bei den Herren - 8. Streich im 8. Finale für Steelvolleys bei den Frauen
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Das Austrian Volley Cup Finale der Herren entwickelte sich am Samstag zu einem packenden Duell, in dem die Grazer wie schon im Halbfinale gegen Aich/Dob über die volle Distanz gehen mussten.

Nach 122 Minuten setzte sich UVC Holding Graz gegen TSV Raiffeisen Hartberg vor 500 Fans in Amstetten mit 3:2 durch: 20:25, 25:21, 25:23, 11:25 (!) und 15:11. MVP des Spiels wurde der Grazer Arwin Kopschar.

Hartberg-Kapitän Max Thaller zeigte sich im ORF-Interview nach der Partie enttäuscht: „Im Moment ist es schwierig, etwas zu sagen. Wir haben den Kampf nur im vierten Satz angenommen, dann ist wieder der Faden gerissen. Graz ist verdienter Sieger. Es ist sehr bitter für uns, wir haben halt ein junges Team. Aber wir haben keine Zeit zum Nachdenken, das AVL-Playoff startet ja bald.“

Für Arwin Kopschar war der Sieg ein ganz besonderer Moment: „Wir waren als Underdog hier beim Final-Four-Turnier, dass nun der Sieg herausgeschaut hat, ist einfach irre. Im Cup gelten eigene Regeln, wir waren realistisch, aber haben es geschafft. Wir werden ausgiebig feiern – aber nicht zu viel, weil es bald im Playoff weitergeht. Für mich ist es ein Wahnsinn, es ist mein erster Titel.“

Bei Graz sprang Außenangreifer Felix Friedl (nicht zum ersten Mal) als Libero ein, da kein fitter Spieler für diese Position verfügbar war. Die Ehrung nahm ÖVV-Präsident Gernot Leitner vor.

Mit diesem Erfolg sicherte sich UVC Holding Graz bereits zum fünften Mal den Cup-Titel. Diesmal kam er aber wohl am überraschendsten.

Relegation hat begonnen
Am Samstag begann auch die Relegation der Herren in der Austrian Volley League mit zwei Partien: Der VC Hausmannstätten traf auf VCU Wiener Neustadt. Trotz starker Gegenwehr mussten sich die Gastgeber klar mit 0:3 geschlagen geben. Die Sätze endeten 23:25, 21:25 und 21:25 zugunsten von Wiener Neustadt, das damit einen erfolgreichen Start in die Relegation feierte.

Raiffeisen VC Wolfurt empfing UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Die Vorarlberger setzten sich mit 3:0 durch, die Satzresultate lauteten 25:21, 26:24 und 25:16. Der VC Wolfurt schloss die Regular Season der 2. Bundesliga Gruppe 1 an der Spitze ab.

Der Relegationsmodus: Die nicht auf den Playoff-Rängen platzierten AVL-Teams spielen im Meisterschaftssystem mit Hin- und Rückrunde gegen die Top 2 des Grunddurchgangs aus beiden Gruppen der 2. Bundesliga um zwei Plätze in der Austrian Volley League 2026/27. Die Resultate der Partien aus der vorigen Bewerbsphase werden mitgenommen.

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Austrian Volley Cup:
8. Streich im 8. Finale für LINZ AG Steelvolleys

Die Damen der LINZ AG Steelvolleys haben am Samstag beim Final-Four-Turnier in Amstetten den Austrian Volley Cup gewonnen, das Finale gegen VB NÖ Sokol/Post in 86 Minuten mit 3:0 (25:23, 25:13, 25:23) für sich entschieden! Nach einem klaren zweiten Satz verlief der dritte vor allem am Ende eng. Sokol/Post konnte nochmals ausgleichen, machte es nochmals spannend, schlussendlich aber verwandelten die Linzerinnen den ersten Matchball.

Die Wienerinnen sind mit 27 Cup-Erfolgen Rekordsieger in diesem Bewerb, waren Titelverteidigerinnen, die Oberösterreicherinnen standen zum achten Mal im Endspiel, haben somit alle acht ihrer Cup Finali gewonnen!

Lucia Herdova (Linz) avancierte mit 18 Punkten zur Topscorerin der Partie und wurde auch zur MVP gewählt. Für Sokol traf Lia Berger mit 15 Zählern am öftesten. Die Siegerehrung in der mit rund 500 Zuseher:innen bestens gefüllten Johann-Pölz-Halle nahm ÖVV-Präsident Gernot Leitner vor.

Stimmen im ORF:
Jakub Brecka, Trainer LINZ AG Steelvolleys: „In einigen Momenten waren wir wirklich gut, in anderen hatten wir Schwierigkeiten. Aber als Team haben wir das insgesamt sehr gut gelöst. Ich konnte auch noch Spielerinnen von der Bank bringen, das hat uns zusätzliche Stabilität gegeben.“

Aida Mehic, VB NÖ Sokol/Post: „Wir haben es nicht ganz geschafft, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Linz hat verdient gewonnen. Die Enttäuschung ist natürlich da, aber wir müssen nach vorne schauen, uns nun voll auf die AVL konzentrieren.“

Carmen Raab, LINZ AG Steelvolleys: „Wir haben gut ins Spiel gefunden und nicht mehr losgelassen. Vor allem unsere Blockleistung war stark. Dass wir unsere Cup-Finali immer gewinnen, zeigt unsere Siegermentalität. Für mich persönlich ist es ein Traum, der in Erfüllung geht.“

Roland Schwab, ÖVV-Damen-Teamchef: „Herdova hat im Angriff den Unterschied gemacht. Insgesamt standen fünf ÖVV-Spielerinnen auf dem Court – ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen der Österreicherinnen. Wir freuen uns schon auf die Europameisterschaft und werden den Sommer so gestalten, dass wir dort gut auftreten können.“

AVL II – Finale Damen:
TI-volley – SU Inzingvolley/VC Mils 3:2

AVL II – Finale Herren:
UVC Holding Graz/2 – Mühlviertel Volleys 3:1

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Presseinfo

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28.02.2026

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