Kapfenberg knackt Wels und bleibt an der BSL-Tabellenspitze - 3 Heimsiege in der B2L - UBI Graz fixiert zweiten BDSL-Tabellenplatz
Kapfenberg knackt Wels und bleibt an der BSL-Tabellenspitze - 3 Heimsiege in der B2L - UBI Graz fixiert zweiten BDSL-Tabellenplatz

© Sportreport


Der zweite Spieltag der Platzierungs- und Qualifikationsrunde in der win2day Basketball Superliga brachte gleich drei Spitzenspiele: Kapfenberg setzte sich in Wels durch und verteidigt Platz eins, während Vienna seine Top-3-Ambitionen untermauerte und Oberwart im Verfolgerduell zurückschlug.

Die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg gewinnen das Topspiel der Platzierungsrunde bei den Raiffeisen Flyers Wels mit 81:79 und feiern damit nicht nur den achten Sieg in Folge, sondern auch den ersten Erfolg gegen die Oberösterreicher in dieser Saison. In einer hochintensiven Partie agierten die Bulls äußerst diszipliniert, leisteten sich kaum Ballverluste gegen die aggressive Flyers-Defense und behielten in der Crunchtime die Nerven. Andrew Jones (17), Vitalii Zotov (16) und Nemanja Krstic (15) führten ein ausgeglichenes Kapfenberger Scoring an, während Saiquan Jamison (22/14 Rebounds) Wels lange im Spiel hielt. „Wir haben mentale Stärke gezeigt und den Gameplan umgesetzt“, so Bulls-Coach Klym Artamonov. Wels-Coach Sebastian Waser sprach von einem „engen Fight“, in dem sein Team „nicht effizient genug“ gewesen sei.

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Wien und Oberwart lassen Muskeln spielen
Der BC Vienna unterstrich seine Ambitionen mit einem klaren 88:66-Auswärtssieg bei den weiterhin ersatzgeschwächten BK Karbon-X Dukes. Die Wiener dominierten das Reboundduell und trafen starke 47 Prozent von außen. Luka Asceric (18), Lovre Runjic (16) und Aron Stazic (15) sorgten für klare Verhältnisse, während Klosterneuburg offensiv immer wieder ins Stocken geriet. „Wien hat von Beginn an sehr physisch gespielt und das über 40 Minuten ausgenutzt“, analysierte Dukes-Spieler Benni Blazevic. Rasid Mahalbasic zeigte sich zufrieden: „Schöner Auswärtssieg.“

Die UNGER STEEL Gunners Oberwart meldeten sich mit einem 86:79-Heimsieg gegen den UBSC Raiffeisen Graz zurück. In einem Spiel auf hohem Niveau mit insgesamt lediglich 17 Ballverlusten beider Teams setzte sich Oberwart vor allem am Rebound durch. Deante Johnson (18) und Glenn Taylor Jr. (16) führten die Burgenländer an, Jordan Wood hielt Graz mit 27 Punkten im Spiel. „Sehr viel Charakter, wie die Mannschaft heute einen starken Gegner über das ganze Spiel bestimmt hat“, lobte Gunners-Coach Horst Leitner. Graz-Coach Ervin Dragsic gratulierte: „Am Ende hat Oberwart verdient gewonnen.“

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Duell der Neo-Coaches in der Qualifikationsrunde
In der Qualifikationsrunde setzte sich der SKN St. Pölten mit einem klaren 81:56 gegen die Panthers Fürstenfeld durch. Die Niederösterreicher entschieden die Partie mit einem 26:12-Blitzstart frühzeitig und dominierten die Bretter. Jaylan Thomas (15/11 Rebounds) zeigte sich zufrieden: „Wir sind beim Plan geblieben.“ Panthers-Spieler David Czerapowicz kritisierte vor allem den Start: „Sie sind mit deutlich mehr Energie ins Spiel gegangen.“

Einen offensiv geprägten 100:84-Heimsieg feierten die Raiffeisen Swans Gmunden gegen die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz – beide Teams tauschten unlängst ihre Trainer aus. Trotz nur 23 Prozent Dreierquote knackten die Swans die 100-Punkte-Marke und kompensierten eine Reboundunterlegenheit mit deutlich weniger Ballverlusten. Jerome Hunter (28) und Daniel Friedrich (19/9 Assists) ragten heraus. „Wir haben das Spiel über lange Strecken gut kontrolliert“, meinte Kapitän Friedrich, während Eisenstadts Konstantin Sauer betonte, man müsse „die Energie über 40 Minuten halten“.
 


 

Drei Heimsiege in der B2L

Das Future Team Steiermark setzt sich zuhause gegen die BBU Salzburg mit 98:80 durch. Die jungen Steirer führen bereits zur Halbzeitpause mit 18 Punkten und bringen den Sieg souverän über die Ziellinie.

Ebenfalls erfolgreich sind die Vienna Timberwolves. Die Wiener geben sich keine Blöße und besiegen die Upper Austrian Ballers deutlich mit 102:56.

Auch die Safare Traiskirchen Lions NexGen nutzen den Heimvorteil aus und gewinnen gegen die Raiffeisen Mattersburg Rocks mit 101:73. Ein 35:13 im ersten Viertel macht schlussendlich den Unterschied aus.

Vor allem Justin McCaw zeigte sich heute von seiner besten Seite und schenkte den Mozartstädtern 29 Zähler ein. Drei weitere Starter konnten zweistellig scoren und so den Heimsieg absichern. Die Steirer erwischten einen soliden Wurftag und konnten vor allem am Rebound ihre Stärken ausspielen (51 zu 38). Die Salzburger hielten zwar in den zweiten 20 Minuten gut dagegen, eine schwache Leistung von der Dreierlinie (3 von 24) machte ein Comeback heute aber unmöglich.

Kantersieg der Timberwolves
Von Beginn an machten die Timberwolves klar, dass es für die jungen Ballers heute kein einfaches Spiel werden wird. Die Wiener zeigten sich vom Zweipunktebereich treffsicher und spielten am Rebound ihre Physis aus. 27 Assists zeugten von einem starken Teamplay, fünf Wölfe konnten auch zweistellig anschreiben. Die Ballers wirkten heute nicht ready, konnten viele ihrer Würfe nicht verwandeln und leisteten sich 27 Ballverluste. Einzig im dritten Viertel konnte man mit den Gastgebern mithalten.

Lions mit Traumstart
Nur zwei Würfe aus dem Feld verfehlten bei den Lions in den ersten zehn Minuten ihr Ziel, die Rocks konnten mit diesen Wurfquoten nicht mithalten. Nach diesem 35:13 Auftakt konnten die Rocks in den nächsten zwei Vierteln den Rückstand zwar wieder etwas verkürzen, im Schlussviertel sicherten sich die Löwen mit einem erneut starken Abschnitt aber den Heimsieg. Sechs Traiskirchner kamen auf elf Punkte oder mehr.
 


 

win2day BDSL: UBI Graz fixiert zweiten Tabellenplatz
Siege für Duchess und DBBC Graz

UBI Holding Graz fixiert mit einem souveränen 83:66-Heimsieg über die Vienna Timberwolves Women vorzeitig den zweiten Platz in der win2day Basketball Damen Superliga. Nach einer soliden ersten Hälfte konnten sich die Grazerinnen im dritten Viertel vorentscheidend absetzen.

Die BK Raiffeisen Duchess behalten ihre weiße Weste und gewinnen bei den Basket Flames mit 80:49. Der UBSC-DBBC Graz besiegt Vienna United auswärts mit 65:47.

Vor allem am offensiven Rebound waren die Grazerinnen heute eine Macht. Hervorzuheben sind insbesondere Khyrstyna Kulesha und Simone Sill (je 19 Pts), die acht ihrer 17 bzw. alle ihrer zwölf Rebounds am eigenen Brett holten. Jade Hill komplimentierte mit ihren ebenfalls 19 Zählern das Trio. Die Timberwolves erwischten zusätzlich auch keinen guten Wurftag aus der Distanz und trafen weniger als ein Fünftel ihrer Versuche. Die Grazerinnen genießen somit in der ersten Playoffrunde den Heimvorteil. Moni Schwarzinger nach der Partie: „Durch einen starken Wurftag (39% 3er) und guter Arbeit am Offensivrebound, konnten wir sehr gute Phasen zeigen und sind mit einer starken zweiten Halbzeit sehr zufrieden.“

Auswärtserfolge in Wien
Einen maßgeblichen Erfolg am Auswärtssieg hatte einmal mehr Sina Höllerl. Die Nationalteamspielerin war mit ihren 20 Zählern Topscorerin und steuerte noch je sechs Rebounds und Assists bei. Unterstützung erhielt sie vor allem von Victoria Matzka und Oryna Bolotnikova, die auf je 14 Punkte kamen. Die Flames leisteten sich heute zu viele Ballverluste, um die Begegnung wie im Cup-Finale spannend zu halten. Dazu kam auch eine schwächere Wurfquote als bei den Gästen.

Nach einem guten Start ins Spiel (16:8) konnten der UBSC-DBBC Graz auch die restlichen drei Viertel für sich entscheiden. Drei Grazerinnen konnten zweistellig anschreiben, dazu kam eine starke Teamleistung von der Freiwurflinie. Die Wienerinnen kämpften zwar brav mit, wie aber in den anderen beiden Partien des Tages verhinderte die eigene Wurfquote heute mehr.
 
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22.02.2026