Sturm Graz, GAK, #STUGAK

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Zum Abschluss der 16. Runde in der Admiral Bundesliga stand das Derby Sturm Graz vs. GAK auf dem Programm. Der amtierende Champion fuhr dabei einen wichtigen Dreier ein.

Sturm Graz hat im steirischen Derby ein starkes Lebenszeichen gesetzt und den GAK mit 2:1 niedergerungen. Vor ausverkauftem Haus in der Merkur Arena legten die „Blackies“ einen Traumstart hin, kontrollierten die Partie über lange Strecken – und mussten in der endlosen Nachspielzeit dennoch noch einmal kurz zittern.

Schon nach wenigen Minuten stand das Stadion Kopf: Nach einem Horvat-Eckball verschätzte sich GAK-Goalie Meierhofer, Innenverteidiger Jeyland Mitchell sagte artig Danke und köpfelte unbedrängt zum frühen 1:0 ein (7.). Ein Treffer wie ein Befreiungsschlag – und ein klarer Stimmungsumschwung nach zuletzt schwierigen Wochen.

Sturm blieb am Drücker, zwang den GAK tief in die eigene Hälfte und kam zu weiteren Chancen. Kiteishvili verpasste nach Kopfballablage nur knapp (18.), Mitchell wurde bei einer unübersichtlichen Szene im Strafraum getroffen, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus (23.). Die „Rotjacken“ taten sich offensiv extrem schwer und tauchten erst spät erstmals gefährlich vor dem Sturm-Tor auf: Harakate lief allein auf Christensen zu, der Sieger blieb aber der Sturm-Goalie (37.).

Kurz vor der Pause ließ Sturm die nächste Großchance liegen. Malone scheiterte zuerst am kurzen Eck, dann setzte er auch noch einen Kopfball an die Stange (43.). Zur Pause blieb es beim verdienten 1:0.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Derby intensiv. Die Stimmung kochte, Pyro sorgte kurzzeitig für eine Unterbrechung, ehe erneut Sturm zupackte. Nach einem Ballverlust des GAK rollte der Angriff über Rozga, der perfekt in den Strafraum spielte – und diesmal drückte Malone den Ball eiskalt zum 2:0 über die Linie (66.).

Der GAK stemmte sich in der Schlussphase gegen die drohende Niederlage, blieb aber offensiv weitgehend harmlos. Harakate vergab noch eine gute Möglichkeit (78.), ehe die Partie in eine absurde Verlängerung kippte. Verletzungen, Unterbrechungen und Nebelschwaden trieben die Nachspielzeit auf über zehn Minuten.

Und tatsächlich: In der 100. Minute gelang Joker Christian Lichtenberger doch noch der 1:2-Anschlusstreffer per Volley. Für mehr reichte es jedoch nicht mehr – Sturm brachte den Derby-Sieg mit letzter Kraft über die Zeit.

Sturm Graz vs, GAK 2:1 (1:0)
Merkur Arena, Graz – 17.425 Zuschauer, SR Weinberger

Tore: Mitchell (7.), Malone (66.) bzw. Lichtenberger (100.)

Sturm Graz: Christensen – Malic, Mitchell (88. Haider), Geyrhofer, Karic – Horvat, Gorenc Stankovic (81. Chukwuani), Kiteishvili, Rozga (80. Hödl) – Le. Grgic (63. Jatta), Malone (89. Kayombo)
GAK: Meierhofer – Owusu, Pines, Oberleitner (82. Kreuzriegler) – Schriebl (70. Frieser), Koch, S. Fofana (95. Lichtenberger), Satin (82. Hofleitner), Schiestl (82. Cipot) – Harakate, Maderner

TE

07.12.2025