In der Platzierungsrunde der bet-at-home Basketball Superliga gewinnen die Kapfenberg Bulls eine sehr enge Partie gegen die Swans Gmunden mit 99:98 nach Verlängerung.
Beide Mannschaften kämpfen bis zum Umfallen, die Steirer haben am Ende das Glück auf ihrer Seite. In der Qualifikationsrunde feiern die Raiffeisen Flyers Wels einen verdienten 86:79-Sieg bei den BK IMMOunited Dukes. Im Schlussabschnitt kommen die Niederösterreicher noch bis auf sechs Punkte heran, die Welser spielen aber den Vorsprung routiniert über die Zeit.
Swans Gmunden vs. Kapfenberg Bulls
98:99 (18:17; 43:41; 59:63, 85:85)
Sonntag, 17.30 – Volksbank Arena Gmunden
Beiden Mannschaften merkte man die Wichtigkeit dieses Spieles an. Die Bulls legten die Nervosität früher ab und gingen mit bis zu sechs Punkte in Führung. Die Swans schlugen aber prompt zurück und gewannen das erste Viertel noch mit 18:17. Der zweite Spielabschnitt verlief sehr ausgeglichen und die Führung wechselte mehrmals. Danach setzten sich die Schwäne ein wenig ab, ein kleines Blackout Sekunden vor der Pause nützten aber die Kapfenberger und kamen wieder auf zwei Punkte heran. Die Steirer kamen stark aus der Pause zurück, übernahmen sofort die Kontrolle über das Spiel und führten nach drei Minuten mit sieben, später sogar mit neun Punkten. Mit einem 8:0-Run waren die Swans aber drei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder an den Bulls dran und das Spiel blieb offen. Der Schlussabschnitt brachte das erwartete kampfbetonte Spiel beider Mannschaften. Es wurde beinhart gefightet und 75 Sekunden vor Spielende war das Spiel mit 80:80 ausgeglichen. Das Spiel wogte nun hin und her und ging dann verdient in die Verlängerung. Auch in der Overtime sahen die Zuseher in Gmunden Basketball auf hohen Niveau. Beide Mannschaften scorten hochprozentig und kein Team setzte sich ab. Sechs Sekunden vor dem Ende traf Scott zur Führung der Bulls. Der letzte Wurf von Friedrich wurde hart verteidigt, verfehlte das Ziel knapp und brachte damit den Steirern den glücklichen Sieg.
Carlos Novas Mateo, Spieler Swans: „Gratulation an Kapfenberg, umstrittenes Spiel, sehr unangenehmer Gegner. Letztendlich haben wir ihre Guards nicht verteidigen können, dementsprechend haben sie uns betraft. Wir werden uns jetzt zusammensetzen und uns auf das nächste Spiel gegen St. Pölten vorbereiten.“
Daniel Köppel, Spieler Swans: „Es war eine knappe Partie, am Ende haben Kleinigkeiten entschieden.“
Michael Schrittwieser, Coach Bulls „Für uns erfreulich, dass wir mit Gmunden, den österreichischen Meister, auf Augenhöhe spielen können. Beide Teams haben nicht das schönste Spiel gespielt, aber am Ende nehmen wir die Punkte gerne mit.“
Elias Podany, Spieler Bulls: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben dann aber viele Eigenfehler gemacht und Gmunden hat das ausgenützt. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. In der zweiten haben wir einen Zahn zugelegt, haben besser gespielt und in der Overtime haben wir gut verteidigt und die wichtigen Würfe getroffen.“
Beste Werfer: Friedrich 23, Jelks 18 (11 Rebounds), Köppel 12 bzw. Thornton 31, Cigoja 23, Grubor und Krstic je 15
BK IMMOunited Dukes vs. Raiffeisen Flyers Wels
79:86 (13:20; 36:48; 54:66)
Sonntag, 17.30 – FZZ – Happyland, Klosterneuburg
Die Dukes hatten zwar den besseren Start, mit einem 9:0-Run übernahmen die Flyers aber prompt das Spielgeschehen, waren vor allem am Rebound stärker und führten nach dem Startviertel. Der wiedergenesene Waldin-Mullings brachte zwar frischen Dukes-Wind in die Partie, die Klosterneuburger hatten aber eine miserable Wurfausbeute und die Oberösterreicher setzten sich bis zur Pause um 12 Punkte ab. Nach der Pause war das Spiel ausgeglichen, beide Mannschaften spielten auf mäßigem Niveau und das dritte Viertel endete ausgeglichen mit 18:18. Im Schlussabschnitt wollten die Niederösterreicher nochmals die Wende herbeiführen, doch näher als sechs Punkte kamen sie nicht. Die Welser spielten routiniert das Spiel zu Ende und gewannen 86:79.
Chris O’Shea, Coach Dukes: „Es war das erwartet intensive und körperbetonte Spiel. In der ersten Hälfte waren wir nicht ganz dazu in der Lage, mit hoher Geschwindigkeit zu spielen, vor allem die Transition Defense war der Schwachpunkt. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht und gut gekämpft. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“
Daniel Waldin-Mullings, Spieler Dukes: „Eine harte Niederlage, aber ich glaube wir haben wirklich gut gekämpft. Den Start in die zweite Hälfte haben wir vielleicht ein wenig verschlafen, aber wir sind nochmal nah herangekommen. Jetzt müssen wir alles analysieren, um im nächsten Spiel stärker zu werden.“
Sebastian Waser, Coach Flyers: „Es war ein schwieriges Spiel, wir waren relativ rasch überlegen, aber konnten den Sack dann nicht zumachen. Wir haben die Klosterneuburger wieder stark gemacht, aber Kompliment, dass wir es letztlich doch gewonnen haben.“
Jacob Scott Ledoux, Spieler Flyers: „Ein toller Teamerfolg, wir haben es uns aber schwerer gemacht, als es sein sollte. Wir haben viele gute Spieler und einen starken Coach, jetzt heißt es weitermachen.“
Beste Werfer: Waldin-Mullings 24 (12 rebounds), Joyce 13, Jakubowski 12 bzw. Lamesic 18, Ledoux 16, Birts 15
Raiders gewinnen gegen KOS, Blackbirds siegen in Salzburg knapp
Die Union Deutsch Wagram Alligators feiern einen ungefährdeten 104:58-Sieg gegen das Future Team Steiermark. Auch die Raiffeisen Mattersburg Rocks gewinnen gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions verdient mit 107:86. Das dritte Spiel in drei Tagen hinterließ bei den Vorarlbergern sichtlich Spuren. Im Spitzenspiel des Tages gewinnen die Swarco Raiders Tirol gegen KOS Celovec knapp mit 68:64 und sichern sich so Platz eins in der Division West. Beide Teams haben ihre Visiere nicht bestmöglich eingestellt und verwerfen viel, die Innsbrucker versuchen es vermehrt unter dem Korb und diese Taktik macht sich bezahlt. Im Spiel der BBU Salzburg gegen die Güssing/Jennersdorf Blackbirds fordern die Salzburger den Favoriten aus dem Burgenland bis zur letzten Sekunde. Ein Korb von Routinier Gary Ware eine Sekunde vor Schluss macht den Unterschied.
Union Deutsch Wagram Alligators vs. Future Team Steiermark
104:58 (26:16; 54:26; 79:49)
Sonntag, 15.45 – BORG Dt. Wagram
Lukas Hofer, Coach Alligators: „Für uns war es erstmals ein „nicht-spannendes“ Spiel zu unseren Gunsten. Ich bin froh, dass wir heute einmal das umsetzen konnten, was wir uns vorgenommen haben und jetzt die Belohnung für die harte Arbeit in diesem Projekt ernten.“
Daniele Kuchar, Spieler Alligators: „Wir haben es trocken bis zum Ende heruntergespielt und offensiv wie defensiv souverän agiert. Hut ab an das Future Team für die kämpferische Leistung.“
Dimitri Sarikas, Coach Future Team: „Gratulation an Deutsch/Wagram für den Sieg. Wir haben das Spiel wegen der vielen Turnover verloren, weil wir ohne Point Guards gespielt haben. Wenn der Gegner 50 Punkte wegen der Fehler macht, brauche ich nicht viel mehr sagen.“
Alan Derado, Spieler Future Team: „Wir trainieren derzeit nicht viel zusammen und deshalb fehlt es uns in der Defense und wir haben viele Turnover. Wir haben aber gekämpft und nicht aufgegeben und müssen weiter hart an uns arbeiten.“
Beste Werfer: Balvan 32, Nikolic 18, Schuch 17 bzw. Dokmanovic 13, Smajic 9, Emiohe und Grgic je 8
Raiffeisen Mattersburg Rocks vs. Raiffeisen Dornbirn Lions
107:86 (32:18; 56:36; 79:54)
Sonntag, 17.00 – SPH Mattersburg
James Williams, Coach Rocks: „Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Wir haben gegen ein müdes Team gespielt, also ist es gut, dass wir gewonnen haben und das Wochenende zu Ende ist.“
Marko Soldo, Spieler Rocks: „Hart, zwei Spiele in zwei Tagen zu Spielen. Heut war es ein Pflichtsieg und wir freuen uns auf die Play-Offs.“
John Tsirogiannis, Coach Lions: „Aktuell bin ich sehr froh, weil wir die reguläre Saison ohne weitere Verletzungen beendet haben. Wir können nicht drei gute Spiele in drei Tagen spielen, aber ich bin zufrieden, weil wir die erste Saison mit diesem jungen Team in diesem Projekt mit einer Play-Off-Teilnahme feiern können.
Panagiotis Zaraidonis, Spieler Lions: „Es ist eine sehr lange Woche für uns gewesen, weil wir drei Spiele hintereinander spielen mussten. Unser Gegner war besser vorbereitet und hat verdient gewonnen. Jetzt müssen wir ready für die Play-Offs werden.“
Beste Werfer: Begic I. 27, Begic A. 19, Bugnyar 18 bzw. Zaraidonis 36, Troussel 19, Pitscheider 12
SWARCO RAIDERS Tirol vs. KOS Celovec
68:64 (16:17; 36:29; 53:44)
Sonntag, 18.30 – Landessportcenter Tirol
Stefan Oberhauser, Spieler Raiders: „Wir haben es erstmals geschafft und sind erster im Grunddurchgang. Jetzt ist das nächste Ziel klar, wir wollen Meister werden.“
Mihajlo Benic, Spieler Raiders: „Unglaubliches Spiel, Danke an unsere Fans, wir sehen uns in den Play-Offs.“
Rok Heiligstein, Coach KOS: „Gratulation an Innsbruck für ein sehr gutes Spiel. Es war ein harter Fight, spannend bis zum Ende. Alles gute für die Play-Offs und hoffentlich sehen wir uns in den Finals.“
Beste Werfer: Gardiner 15, Benic und Habat je 14 bzw. Gutalj, Sajevic und Sliskovic je 14
BBU Salzburg vs. Güssing/Jennersdorf Blackbirds
76:78 (28:13; 42:42; 57:59)
Sonntag, 19.00 – SPH Alpenstraße, Salzburg
Christian Ponz, Coach Salzburg: „Wir sind heute gut ins Spiel gestartet, hatten viel Energie und haben uns gute Würfe erarbeitet. Leider sind wir dann ein wenig aus der Konzentration gekommen, aber defensiv haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Am Ende waren es die kleinen Fehler, die entscheidend waren.“
Vedran Milicevic, Spieler Salzburg: „Es war ein anspruchsvolles Spiel, der letzte Spielzug hat am Ende entschieden. Leider haben wir kurz vor der Pause ein wenig den Rhythmus verloren und den Gegner wieder ins Spiel gebracht. Es war aber eine gute Vorbereitung für die Play-Offs.“
Christoph Astl, Spieler Blackbirds: „Ein hartes, aber sehr faires Spiel. Gratulation an Salzburg, mit dieser Energieleistung nach einem harten Spiel am Samstag – unglaublich! Wir haben das Spiel vielleicht auf die leichte Schulter genommen, wir sehen uns nächste Woche wieder, wir freuen uns schon.“
Sebastian Koch, Spieler Blackbirds: „Wir sind heute fürchterlich in das Spiel gestartet, Salzburg hat mit sehr viel Intensität gespielt. Sie haben uns alles abverlangt und wir haben am Ende etwas glücklich gewonnen.“
Beste Werfer: O’Neal 20, Sánchez Daza 16, Milovac 13 bzw. Koch S. 18, Ware 17, Koch B. 12
Presseinfo
Basketball Austria
BSL
B2L
27.03.2022





