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Kommendes Wochenende stehen für die besten Langläuferinnen und Langläufer beim Weltcupfinale in Falun (SWE) die letzten Rennen der Saison 2021/22 auf dem Programm. Neben einem Sprintwettkampf (klassisch) und einem Einzelstartrennen über 10 bzw. 15 km in der freien Technik kommt es im WM-Ort von 2015 auch zu einer Weltcup-Premiere: Am Sonntag werden Damen und Herren zum Abschluss der diesjährigen Saison erstmals gemeinsam in einer Mixed-Staffel und in einem Mixed-Team-Sprint an den Start gehen.
Österreich wird bei den Rennen in Schweden mit insgesamt sieben Athletinnen und Athleten vertreten sein und wird auch bei den beiden Mixed-Staffelrennen eine Mannschaft stellen.

Nach dem hervorragenden sechsten Platz beim 30 km Distanz-Klassiker am Holmenkollen wird Teresa Stadlober auch bei den Rennen in Schweden noch einmal versuchen, alle übrigen Kräfte nach einer fordernden, aber überaus erfolgreichen Saison für das Weltcupfinale zu mobilisieren. Die 29-Jährige plant einen Antritt beim 10 km Bewerb und ist auch bei einem der beiden Staffelrennen am Sonntag im Einsatz. Neben Stadlober werden mit Lisa Unterweger und Barbara Walchhofer zwei weitere ÖSV-Damen beim Weltcup in Falun mit dabei sein. Lisa Unterweger wird an allen drei Wettkampftagen an den Start gehen. Barbara Walchhofer nimmt auf jeden Fall das Sprint- und eines der Staffelrennen in Angriff, ein Antreten im Distanzrennen ist ebenfalls noch nicht ausgeschlossen. Die finale Aufstellung, welches Staffelrennen die einzelnen Athletinnen bestreiten werden, wird erst vor Ort fixiert.

Bei den Herren wird das vierköpfige Team geschlossen das Sprintrennen in Angriff nehmen. Philipp Leodolter wird zudem auch im 15 km Bewerb im Einsatz sein. Die Aufstellung für die beiden Staffelrennen am Sonntag wird wie bei den Damen vor Ort entschieden. Mika Vermeulen muss hingegen auf ein Antreten in Falun verzichten. Für den 22-Jährigen wäre ein Einsatz beim Weltcupfinale nach seiner COVID-19-Infektion vergangene Woche noch zu früh.

ÖSV-Team Weltcup Falun:
Herren (4): Michael Föttinger, Philipp Leodolter, Benjamin Moser, Lukas Mrkonjic
Damen (3): Teresa Stadlober, Lisa Unterweger, Barbara Walchhofer

STIMMEN:

Michael Bonfert (ÖSV-Cheftrainer): „Wir haben uns dazu entschieden, beim Weltcupfinale mit einem größeren Team an den Start zu gehen und werden versuchen, den Schwung von Peking nach Schweden mitzunehmen. Wir wollen zeigen, dass es mehrere Athletinnen und Athleten in unserem Team gibt, die eine Berechtigung haben, im Weltcup dabei zu sein. Vor allem die Teambewerbe am Sonntag sind für uns als Mannschaft extrem wichtig. Wir wollten unbedingt bei den beiden Mixed-Rennen dabei sein und uns in Schweden als Team gut präsentieren. Bei den Einzel-Sprintrennen ist die Qualifikation für die Finalläufe unser Ziel und beim Distanzrennen ist für Teresa (Anm.: Stadlober) sicher auch noch einmal ein gutes Ergebnis möglich.“

Teresa Stadlober: „Oslo war für mich natürlich super, obwohl ich jetzt wirklich merke, dass ich eine anstrengende Saison hinter mir habe. Jetzt steht für mich ein Skating-Wochenende bevor und ich freue mich schon sehr auf das Weltcupfinale. Letztes Jahr gab es in Falun auch ein 10 km Skating-Rennen und damals habe ich um die Punkte gekämpft und bin am Ende 30. geworden, daher hoffe ich, dass mir das Rennen heuer besser gelingt. Die Strecke in Falun ist sehr schnell und man muss dort extrem spritzig laufen, was mir nicht unbedingt entgegenkommt. Wenn ich unter die Top-15 kommen würde, wäre ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Am Sonntag stehen dann noch die Mixed-Team-Bewerbe auf dem Programm, auf die ich mich schon sehr freue. Das ist etwas Neues für uns und man wird sehen, ob sich diese Formate durchsetzen werden. Auf jeden Fall wird es sicher total spannend, auch einmal gemeinsam mit den Jungs zu laufen.“

Lukas Mrkonjic: „Die U23-WM in Lygna war sicher sehr gut für mich und dieser elfte Platz im Sprint war wirklich überraschend, weil die Saison zuvor nicht unbedingt optimal gelaufen ist. Dieses Ergebnis habe ich ein wenig aus dem Hut gezaubert und wenn man sieht, wie hoch das Niveau dort war, muss man wirklich sehr zufrieden sein. Dieses Ergebnis hat mich jetzt auch sehr positiv gestimmt und ich will dieses gute Gefühl einfach nach Falun mitnehmen. Die klassische Technik kommt mir zwar nicht wirklich entgegen, aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben und versuchen, etwas Zählbares herauszuholen.“

Weltcup-Programm Falun:
Freitag, 11.03.2022, Sprint Damen und Herren (Klassisch), 12.15 Uhr (Finalläufe)
Samstag, 12.03.2022, 15 km Herren (Skating), 11.30 Uhr
Samstag, 12.03.2022, 10 km Damen (Skating), 14.15 Uhr
Sonntag, 13.03.2022, Mixed Staffel, 10.30 Uhr
Sonntag, 13.03.2022, Mixed-Team-Sprint, 13.30 Uhr (Finalläufe)

Medieninfo ÖSV

09.03.2022

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