Wintersport, Österreich, ÖSV

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Die heutige Schneekontrolle durch FIS-Renndirektor Markus Mayr verlief positiv und die zwei anstehenden Parallelbewerbe für die Damen und Herren wurde somit offiziell bestätigt und können nächstes Wochenende über die Bühne gehen.

„Einem erneut tollen Event steht nichts mehr im Wege. Mit den eingelagerten Schneedepots hat man eine sehr gute Basis für die bevorstehenden Rennen geschaffen. Durch den Schneefall in den vergangenen Tagen, die professionelle Vorarbeit der Mittarbeiter von Lech/Zürs und die kalten Temperaturen, die uns in den nächsten Tagen nachts erwarten, dürfen wir uns auf eine erfolgreiche Veranstaltung freuen,“ so Rupert Steger (ÖSV-Eventmarketing).

Programm AUDI FIS Skiweltcup Lech Zürs
• Samstag 13. November Damenbewerb:
10:00 Uhr Qualifikation
17:00 Uhr Finalläufe

• Sonntag 14. November Herrenbewerb:
10:00 Uhr Qualifikation
16:00 Uhr Finalläufe
 


 

Starke Ladies auf dem Weg nach oben

Mit Stephanie Kröll, Sarah Dreier und Andrea Mayr hat die Damenmannschaft der ÖSV-Skibergsteiger drei heiße Eisen für die bevorstehende Weltcupsaison am Start. Der Nachwuchs ist mit Lisa Rettensteiner sowie aufstrebenden Landeskaderläuferinnen ebenfalls stark besetzt.

Am 15. Dezember beginnt für die Skibergsteiger die Weltcupsaison. Knapp 6 Wochen vor dem ersten Rennen ist die Vorfreude in der ÖSV-Damenmannschaft groß. Mit Stephanie Kröll (Tirol) und Sarah Dreier (Salzburg) stehen in der Nationalmannschaft zwei erfahrene Ladies am Start, die bereits auf zahlreiche Top-Ten Platzierungen zurückblicken können. Kröll, die bereits in ihrer Premierensaison im letzten Jahr gleich den Anschluss an die Spitze fand und im Sommer bei Trail- und Skyraces erfolgreich war, fiebert dem ersten Individual bereits entgegen. „Ich hatte eine intensive Sommersaison, fühle mich richtig gut und hoffe die Form in den Winter mitnehmen zu können. Ich will natürlich an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen und hoffe erneut um Top-Ergebnisse kämpfen zu können“, so die sympathische Zillertalerin. Ebenfalls an die starken Ergebnisse anknüpfen will Sarah Dreier, die sich in erster Linie aber eine weniger turbulente Saison wünscht: „Die vorletzte Saison war geprägt durch eine Sturz-Verletzung und im vergangenen Winter konnte ich – krankheitsbedingt – nur das erste und das letzte Weltcuprennen bestreiten.“ Mit einem siebten und einem vierten Platz im Vertical zeigte die Pinzgauerin in beiden Rennen stark auf und freut sich demnach auf „eine erfolgreiche und hoffentlich etwas ruhigere Saison, in der ich bei allen Rennen starten kann.“

Die bisherigen Vorbereitungen sind bei den Skimountaineering Ladies durchwegs sehr gut verlaufen und entsprechend positiv zeigt sich auch die Fitness, wie die jüngsten Tests im modernen Leistungszentrum in Hochfilzen gezeigt haben. „Wir blicken sehr positiv auf die bevorstehende Saison. Mit Stephanie Kröll und Sarah Dreier haben wir zwei Damen, die um Top-Platzierungen laufen können und Andrea Mayr kann mit all ihrer Erfahrung noch vorne mitmischen – wie sie beim Testrennen erneut gezeigt hat“, so der sportliche Leiter Georg Wörter.

Starker Nachwuchs rund um Lisa Rettensteiner

Seit zwei Jahren zählt auch die 19-jährige Lisa Rettensteiner zum Kader der ÖSV-Skibergsteiger. Die Steirerin vertrat die rot weiß roten Farben bereits bei den Jugend Olympischen Spielen und kann im Junioren Weltcup bereits auf zahlreiche Top-Ten Ergebnisse zurückblicken. Die ehemalige Langläuferin ist zweifellos auf dem Weg nach oben, wie auch Nationaltrainer Andreas Eder bestätigt. „Mit Lisa steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern und sie zieht auch die Läuferinnen aus den Landeskadern mit.“ Bei den Trainingslagern zeigten Theresa Feix vom Landeskader Steiermark, die Tirolerin Emma Albrecht und Lisa Mickel aus Kärnten bereits mit guten Leistungen auf. Sowohl bei den anstehenden Testrennen, als auch bei nationalen Meisterschaften sowie im Alpencup erhalten die Athletinnen Gelegenheit, ihre Form zu beweisen und Schritt für Schritt in Richtung Weltcup zu gelangen. „Insofern können wir positiv in die Zukunft blicken und werden auch in fünf Jahren, wenn wir erstmals bei Olympia antreten, mit starken Ladies am Start stehen“, so der sportliche Leiter Georg Wörter abschließend.
 


 

Kombi-Weltmeister Schwarz verletzt

Marco Schwarz hat sich heute beim Training auf der Resterhöhe am Knöchel verletzt. Der 26-jährige Kärntner fädelte beim Slalomtraining mit dem linken Ski ein und erlitt dabei einen Einriss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk. Das ergab eine MRT Untersuchung im Gesundheitszentrum Kitzbühel. „Wichtig ist, dass Marco nicht operiert werden muss. Wenn die Therapie ohne Probleme verläuft, kann er vermutlich in sechs Wochen wieder in das Skitraining zurückkehren“, so Thomas Gstrein, der behandelnde Arzt.

Marco Schwarz nach der Untersuchung: „Das ist Glück im Unglück. Ich habe eingefädelt und dann hat es mir den Ski gefressen. Das ist blöd gelaufen. Jetzt werde ich gleich mit der Rehabilitation beginnen und schauen, dass ich so rasch wie möglich in den Skizirkus zurückkehren kann.“
 


 
Presseinfo
Österreichischer Skiverband

04.11.2021