Westwien startet in einen ereignisreichen Februar | Julian Ranftl, Julian Pratschner und Flo Kaiper ziehen Bilanz nach der Handball-WM

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Nach der WM-Pause geht es für die Glorreichen Sieben endlich wieder in der spusu LIGA weiter und es wartet ein ereignisreicher Februar mit dem Europacup-Highlight gegen Ystad auf die Mannschaft von Michael Draca.

Am Dienstag den 9.2. startet WESTWIEN mit dem Auswärtsspiel gegen Linz in das Jahr 2021, bei dem es gleich um wichtige Punkte in der Tabelle geht. Bereits 4 Tage darauf empfangen die Glorreichen Sieben die starke schwedische Mannschaft aus Ystad im EHF-Cup in der Südstadt, bevor weitere 3 Tage später zuhause gegen die HSG Remus Bärnbach/Köflach geht.

Die englischen Wochen gehen mit dem Rückspiel im Europacup am 20.2. in Schweden weiter und wird mit dem Heimspiel gegen die HSG Holding Graz komplettiert. Zum Abschluss der Hauptrunde heißen die Gegner der Westwiener Anfang März Bärnbach und Schwaz.

In der Vorbereitung auf diesen intensiven Februar musste Cheftrainer Michael Draca gleich auf 7 Spieler im Training verzichten: Julian Pratschner, Julian Ranftl und Florian Kaiper spielten die WM in Ägypten und mit Marko Katic, Paul Pfeifer, Constantin Möstl und Andreas Dräger absolvieren gerade 4 der Glorreichen Sieben ihre Grundausbildung beim österreichischen Heer.

Cheftrainer Draca: „Das Programm im Februar ist wirklich tough. Deswegen waren die Trainings im Jänner vor allem dazu da uns körperlich auf die Doppelrunden in den nächsten Wochen vorzubereiten. Unser Ziel ist es auf jeden Fall so viele Punkte wie möglich zu sammeln und in der Tabelle weiter nach oben zu kommen!“

Alle Spiele der G7 im Überblick:
http://www.handball-westwien.at/spielplan-2020/
 


 
Nach der Handball-WM ziehen Westwien-Spieler Julian Ranftl, Julian Pratschner und Flo Kaiper Bilanz und erzählen im Interview von ihren Eindrücken aus Ägypten

Wie fällt dein Fazit zur WM aus?
Julian Pratschner:
„Rein vom Ergebnis her haben wir unser klares Ziel, die Hauptrunde, nicht erreicht. Die Schweiz hat eine sehr starke Mannschaft gehabt, die auch später im Turnier gezeigt hat, dass sie nominell in Moment ein Stückchen über uns zu stellen sind. Im President’s Cup war dann das Ziel jedes Spiel zu gewinnen. Obwohl wir das nicht ganz geschafft haben, finde ich, dass es trotzdem ein starker Auftritt war was den Charakter, Kampf und wie wir mit der durchaus schwierigen Situation umgegangen sind.“

Flo Kaiper: „Ich finde man hat gesehen, dass wir nicht weit weg sind. Gegen die Schweiz wäre ganz sicher mehr möglich gewesen. Im President’s Cup war es, nach der Enttäuschung, nicht leicht aber wir haben uns dort finde ich gut verkauft. Mit der Einstellung und dem Kampf über die gesamte WM bin ich sehr zufrieden.“

Julian Ranftl: “Für mich war eine WM zu spielen ein Kindheitstraum. Das Erleben zu dürfen steht für mich gerade an erster Stelle.“

Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?
Julian Pratschner: „Ich habe immer alles gegeben und bin immer positiv geblieben und ich glaube ich konnte der Mannschaft bei meinen Einsätzen helfen. Rein von der Leistung her wäre sicher mehr drin gewesen.

Flo Kaiper: „Ich glaube in den Partien, in denen ich spielen durfte, habe ich gute Leistungen gebracht und bin sehr froh darüber, dass ich da der Mannschaft wirklich helfen konnte.“

Julian Ranftl: „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Ich habe glaub ich die Spielzeit, die ich bekommen habe, gut genutzt und hoffe natürlich in Zukunft noch mehr helfen zu können.“

Was kannst du persönlich von der WM mitnehmen?
Julian Pratschner:
„Mitnehmen kann man sicher sehr viel. Jedes einzelne Spiel war eine super Erfahrung. Die lange, gemeinsame Zeit mit dem Team war seht toll aber natürlich auch herausfordernd – all die Erfahrungen wie man damit umgeht sind unglaublich wertvoll.“

Flo Kaiper: „Extrem viel! Es war mein erstes großes Turnier und all die Erfahrungen waren wirklich geil!“

Julian Ranftl: „Eine WM zu spielen und auch das ganze Rundherum mitzubekommen, gibt Einem viel wertvolle Routine, die sicher ganz, ganz wichtig für meine weitere Karriere sein wird.“

Dein persönliches WM-Highlight?
Julian Pratschner:
„Das Highlight war trotz der Niederlage das Spiel gegen die Schweiz. Die positive Anspannung, das Feuer und Motivation die vor dem Spiel in der Mannschaft geherrscht hat war irre. So etwas habe ich davor noch nicht erlebt. Die Leidenschaft in diesem Moment wird immer in meinem Kopf bleiben.“

Flo Kaiper: „Für mich ganz sicher das Spiel gegen Norwegen. In so einer Partie zu beginnen war richtig cool und ich glaube ich konnte da das Vertrauen des Trainers auch gut zurückbeben.“

Julian Ranftl: „Meine persönlichen Highlights waren die Spiele gegen Norwegen und Südkorea, bei denen ich am meisten dem Team helfen konnte.“

Presseinfo SG INSIGNIS Handball WESTWIEN

01.02.2021