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Julia Dujmovits und Sabine Schöffmann werden beim Weltcupstart der Raceboarder in Cortina d’Ampezzo (12.12.) und Carezza (17.12.) fehlen! Dujmovits wurde auf dem Weg zu ihrem Comeback von einer Ellbogenverletzung gebremst. Schöffmann hat nach der schweren Gehirnerschütterung, die sie Mitte November am Pass Thurn erlitten hat, das Konditionstraining zwar wieder aufgenommen, die beiden Parallelriesentorläufe in Italien lässt die Kärntnerin aber noch aus.

Julia Dujmovits zog sich bei einem Trainingssturz am Kreuzbergpass (ITA) eine Ellbogenluxation sowie einen Bändereinriss im linken Arm zu. Das hat eine Untersuchung am Montag in der Privatklinik Wien-Döbling ergeben. Damit fällt die Olympiasiegerin für die beiden Weltcuprennen in Cortina d’Ampezzo und Carezza aus. Bei plangemäßem Heilungsverlauf sollte jedoch ein Antreten von Dujmovits beim dritten Saisonrennen am 9. Jänner 2021 in Scuol, wo ebenfalls ein Parallelriesentorlauf gefahren wird, möglich sein. In der Schweiz wird auch Schöffmann in den Weltcup zurückkehren.

„Schlechte Sicht, weicher Schnee, plötzlicher Einzug des Boards – deshalb hatte ich leider keine Möglichkeit, um den Sturz in irgendeiner Form zu vermeiden. Ich bin dankbar, dass nicht mehr passiert ist und fühle mich schon wieder viel besser. Ich nehme das positive Gefühl aus der guten Vorbereitung trotzdem mit, will aber jetzt natürlich kein unnötiges Risiko eingehen“, sagte Julia Dujmovits.

Sabine Schöffmann hat am heutigen Montag wieder mit dem Krafttraining begonnen, bei den beiden Weltcuprennen vor Weihnachten wird die 28-jährige Kärntnerin aber nicht an den Start gehen. „Mir geht es soweit gut und ich habe auch schon wieder in der Kraftkammer trainiert, aber die Rennen in Cortina und Carezza kommen für mich noch etwas zu früh. Ich werde jetzt Schritt für Schritt die Trainingsbelastung steigern, um ab den Weihnachtsfeiertagen wieder voll einsatzfähig zu sein“, betonte Schöffmann.

Das ÖSV-Team ist beim Weltcupauftakt nach den Ausfällen von Dujmovits und Schöffmann bei den Damen mit dem Duo Claudia Riegler und Daniela Ulbing vertreten. Nicht mehr mit dabei ist die Kärntnerin Jemima Juritz, die ihre Karriere beendet hat, um sich ganz ihrem Studium der Bauplanung und Bauwirtschaft widmen zu können.

Presseinfo Österreichischer Skiverband

07.12.2020

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