Am 8. März wird alljährlich der Weltfrauentag gefeiert! Für Tennis-Ladies ein denkwürdiges Ereignis! Denn der weltweite Kampf der Frauen um Gleichberechtigung ist auch den Tennisspielerinnen seit jeher ein besonderes Anliegen.
Seit über 100 Jahren findet der Internationale Frauentag am 8. März statt. Auch wenn sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft seit 1911 gewandelt hat, wird der Tag dafür genutzt, um auf bestehende globale Probleme aufmerksam zu machen.
Im Tennis, der Frauen-Weltsportart Nummer eins, war Billie Jean King, die Mitbegründerin der WTA-Tour, eine Pionierin im Kampf um Gleichberechtigung. Die Spielerinnen-Vereinigung WTA hat in den vergangenen Jahrzehnten vor allem um die Anpassung der Preisgelder für Männer und Frauen gekämpft.
„Wir trainieren genauso hart und genauso viele Stunden wie die Männer. Deshalb ist eine gleiche Bezahlung auch fair. Wenn Frauen die gleiche Arbeit und den gleichen Aufwand leisten, sollten sie auch genauso bezahlt werden wie die Männer“, meint zu diesem Thema die dem Linzer Tennis-Publikum bestens bekannte Deutsche Andrea Petkovic. Und die Oberösterreicherin Barbara Haas ergänzt: „Ich bin definitiv für Gleichberechtigung und finde, dass es dank Billie Jean King im Tennis sehr gut funktioniert.“
Der hartnäckige Kampf war bekanntlich von Erfolg gekrönt: Tennis gilt als die erste große Sportart, die die Preisgeldgleichheit zwischen Männern und Frauen einführte. Vorreiter war 1973 das US Open, 2001 folgte das Australian Open, 2007 schließlich auch Roland Garros und Wimbledon.
«Zeige Mut als Frau, aber vergiss nicht die Weiblichkeit»
Sandra Reichel, die Turnierdirektorin des heimischen Tennis-Klassikers «Upper Austria Ladies Linz», ist der Stellenwert der Frau in der Gesellschaft eine Herzensangelegenheit. Sie lebt ihren Traum mit der Entwicklung des Weltklasse-Turniers zu Österreichs bedeutendster Frauensport-Veranstaltung. Zum 30-Jahr-Jubiläum steht das «Upper Austria Ladies Linz» heuer vom 11. bis 18. Oktober sehr speziell im Blickpunkt der Sportwelt!
Barbara Schett, Österreichs «Frau von Welt» im Damentennis und zum 15. Mal Turnier-Botschafterin beim «Upper Austria Ladies Linz», macht sich zum Weltfrauentag am 8. März ihre persönlichen Gedanken: «Zeige Mut und Selbstvertrauen als Frau, aber vergiss nicht das Einfühlungsvermögen, die Weiblichkeit und den Instinkt. Ich bin als unabhängige Frau erzogen worden mit Zielen vor Augen und den Gedanken, dass alles für mich als Frau möglich ist.»
Zum Ticketverkauf für das 30-Jahr-Jubiläum des WTA-Turniers „Upper Austria Ladies Linz:“
Eine Dauerkarte 30.0 wird bis Ende März 2020 angeboten mit 30 % Rabatt auf die ansonsten gültigen Preise in KAT 1 und Kat 2.
Ein Weekend-Ticket 30.0 bieten wir als „Jubiläums-Zuckerl“ in KAT 1 und KAT 2 bis Ende März 2020 – ebenso 30 % Rabatt im Vergleich zum Einzelkauf der Karten.
Für alle, die im Jahr 1991 geboren sind und somit mit uns gemeinsam den 30. Geburtstag feiern, gibt es gegen Vorlage des Ausweises ein Jubiläumsgeschenk in der TipsArena.
Weltfrauentag: Fokus auf Gleichberechtigung
Am internationalen Frauentag geht es um Gleichberechtigung – im Arbeitsleben, in der Gesellschaft, vor dem Gesetz: Seit mehr als 100 Jahren machen Frauen am 8. März darauf aufmerksam, wo sie und ihre Geschlechtsgenossinnen weiter benachteiligt werden.
So auch in diesem Jahr. „Das Österreichische Paralympische Committee steht für gewisse Werte. Dazu zählt neben der Inklusion auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Es ist nach wie vor viel zu tun, deswegen ist es wichtig und richtig, dass an diesem Tag ein internationaler Fokus gelegt wird“, sagen ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat und ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber.
Der Frauentag entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg, als Frauen verstärkt um Gleichberechtigung und Wahlrecht kämpften. 1910 setzte sich Clara Zetkin auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ erstmals für die Einführung eines Internationalen Frauentages ein. Es folgte am 19. März 1911 der erste Frauentag in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn sowie der Schweiz.
Im ÖPC wird die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau genauso großgeschrieben wie die gelebte Inklusion. Sowohl bei den MitarbeiterInnen als auch im Paralympic Team Austria, das Österreich bei den Paralympics vertritt. In den über 20 Jahren seit der ÖPC-Gründung im Jahr 1998 haben Österreich Sportlerinnen 49 Paralympics-Medaillen gewonnen – 13 Goldene, 19 Silberne und 17 Bronzene. Insgesamt 16 Frauen haben zu dieser großartigen Bilanz beigetragen.
Presseinfo „Upper Austria Ladies Linz 2020”/Österreichisches Paralympisches Committee
06.03.2020





