Das Austrian Volley Cup Final Four-Turnier presented by Energie Steiermark am Wochenende im Raiffeisen Sportpark Graz ist das erste nationale Volleyball-Highlight 2020. Zunächst stehen am Samstag ab 14 Uhr die Halbfinalspiele der Damen und Herren auf dem Programm.
Den Auftakt machen die Damen: die Kelag Wildcats Klagenfurt fordern Titelverteidiger ASKÖ Linz-Steg, die TI-esssecaffé-volley den UVC Holding Graz. Im Anschluss ermitteln die vier Männer-Teams die Finalisten: Titelverteidiger UVC Holding Graz trifft auf den UVC Weberzeile Ried und die Wörther-See Löwen Klagenfurt messen sich im Kärntner Derby mit dem SK Zadruga Aich/Dob. Die Endspiele am Sonntag (Damen 17.55 Uhr und Herren 20.25 Uhr) überträgt ORF Sport+ live!
Das-Halbfinalduell zwischen Linz-Steg und Wildcats ist die Neuauflage des Endspiels 2019. „Für uns spricht die größere Routine und die positiven Erinnerungen an das vergangene Jahr. Klagenfurt gefällt hingegen sicherlich die Rolle des Jägers. Sie passt auch gut zu diesem jungen Team. Wir müssen definitiv mit voller Attacke und hoher Risikobereitschaft rechnen“, analysiert Linz-Steg-Trainer Roland Schwab.
Wildcats-Headcoach Helmut Voggenberger weiß um die Außenseiterrolle seines Teams, spricht von Linz-Steg als „ein erfahrenes Kollektiv, ein sehr kompaktes Team“. Andererseits sind auch seine Spielerinnen in den vergangenen zwölf Monaten gereift, an den Aufgaben gewachsen. „Wir werden alles versuchen, um Linz zu biegen“, verspricht Wildcats-Kapitänin Daniela Katz, die nach ihrer Bandscheiben-OP endlich wieder Wettkampfluft schnuppern kann.
Die Damen des UVC Graz wollen sich zum dritten Mal nach 2017 und 2018 die Cup-Krone aufsetzen. Im Semifinale gegen die TI-volley sind sie klar in der Favoritenrolle. „Vor zwei Jahren haben wir im Cup gewonnen und dann auch die Meisterschaft für uns entschieden. Diese beiden Erfolge stehen auch heuer wieder ganz oben auf unserer Liste. Wir werden am Wochenende alles geben, um unser erstes Saisonziel zu erreichen“, stellt Eva Dumphart, Kapitänin der Gastgeberinnen, klar.
Das Herren-Team des UVC Graz konnten bereits dreimal im Cup triumphieren: 2012, 2015 und 2019. Die Titelverteidiger rechnen sich wieder gute Chancen aus, am Sonntag ganz oben zu stehen. „Wir sind laut Papierform im Halbfinale gegen Ried sicherlich die Favoriten, aber die Innviertler darf man nie unterschätzen. Wir müssen voll konzentriert ins Wochenende gehen und unser bestes Volleyball zeigen. Dann ist auch heuer der Titelgewinn möglich“, erläutert Graz-Mittelblocker David Reiter.
Sportdirektor Frederick Laure träumt sogar von „Doppel-Gold“. Noch ist es keinem Verein geglückt, mit Damen und Herren in einem Jahr den Titel zu holen. „Es ist schon lange unser Ziel, leider hat es bis jetzt noch nicht geklappt. Vielleicht ist es heuer zu Hause unsere letzte Chance. Es wäre der absolute Wahnsinn, wenn es diesmal gelingen sollte“, hofft Laure, mit seinen Teams österreichische Volleyball-Geschichte schreiben zu können.
Im zweiten Männer-Halbfinale kommt es zu einem Kärntner Derby: die Wörther-See Löwen Klagenfurt standen zuletzt vor zwölf Jahren unter den Top-4, dementsprechend groß ist die Vorfreude auf das Duell mit Meister Aich/Dob. Die Bleiburger konnten sich erst am 9. Februar als letztes Team für den Showdown im Raiffeisen Sportpark qualifizieren. Man darf gespannt sein, wozu Aich/Dob ohne seine Legionäre in der Lage ist.
Austrian Volley Cup Final Four presented by Energie Steiermark
29.02., 14:00: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. ASKÖ Linz-Steg
29.02., 16:00: TI-esssecaffé-volley vs. UVC Holding Graz
29.02., 18:00: UVC Holding Graz Herren vs. UVC Weberzeile Ried
29.02., 20:00: VBK Wörther-See Löwen Klagenfurt vs. SK Zadruga Aich/Dob
Livestreams aller Halbfinalspiele am Samstag inklusvie Kommentar und Interviews über die ÖVV-Social-Media-Kanäle.
01.03., 17:55: Finale Damen (ORF Sport+ live)
01.03., 20:25: Finale Herren (ORF Sport+ live)
Presseinfo ÖVV
27.02.2020