Black Wings Linz  mit Overtime-Niederlage gegen KHL-Vertreter Amur Khabarovsk

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Die Black Wings Linz mussten sich am Dienstag im Test gegen Amur Khabarovsk in der Verlängerung mit 4:5 geschlagen geben. Die Oberösterreicher hatten früh im Schlussabschnitt eine Zwei-Tore-Führung, brachten diese gegen den KHL-Vertreter ab nicht über die Zeit.

Die Liwest Black Wings Linz gingen sofort beherzt zur Sache, in einem frühen Powerplay umzingelten sie den Kasten der Russen und Roach gab einen ersten Warnschuss ab. Diesen fälschte McNeill entscheidend ab und stellte so die frühe Führung her. Amur Khabarovsk legte ein hartes und körperbetontes Spiel an den Tag, was Valach in der achten Minute zu spüren bekam: Er musste mit einer Fußverletzung vom Eis.

Nachdem Goalie David Kickert einige Male entscheidend eingreifen konnte, glichen die Russen in der 16. Minute durch einen Powerplay-Treffer von Zohorna aus. Die Stahlstädter hatten gleich die richtige Antwort parat: Nach Zuspiel von Florek verlängerte Leiler und sorgte für die erneute Führung. Es stand 2:1 nach dem ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt setzte Khabarovsk die Oberösterreicher unter Druck, vor allem als Boltanov alleine vor Kickert auftauchte und knapp vergab. Ausgerechnet im eigenen Überzahlspiel mussten die Linzer den erneuten Ausgleich hinnehmen, wieder war es Zohorna. Danach ersetzt Thomas Stroj Kickert im Linzer Tor. Einige Chancen der Linzer folgten und Altmann machte es am besten: Nach Zuspiel von DaSilva bezwang er den russischen Schlussmann zum 3:2. Sein Pendant Stroj, der mit seinen Linzern zuvor eine Drei-gegen-Fünf Unterzahl schadlos überstanden hatte, blieb soweit ohne Gegentor und überzeugte in der 36. Minute mit einem guten Save per Fanghand.

Die LIWEST Black Wings starteten mit einer Überzahl in das dritte Drittel und diesmal nutzten sie die numerische Überlegenheit aus: Rick Schofield erhöhte auf 4:2. Doch auch der KHL-Vertreter zeigte sich zu diesem Zeitpunkt in Torlaune: Nach einem Weitschuss fand eine abgefälschte Scheibe ihren Weg in Strojs Kasten – 4:3. Die Russen glichen in der 51. Minute durch Kapiturov aus, womit das Spiel in die Verlängerung ging. Nach nicht einmal drei Minuten sorgte Lazarev für die Entscheidung. Bereits morgen trifft das Team von Headcoach Tom Rowe erneut auf den HC Ceske Budejovice, den man erst kürzlich mit 4:1 bezwang.

Black Wings vs Amur Chabarowsk – hart gekämpft, knapp verloren
Gegen Amur Chabaworsk hatten die Linzer in einer turbulenten Partie in der Verlängerung das Nachsehe

Die Stahlstädter gingen am heutigen Abend beherzt zur Sache, in einem frühen Powerplay umzingelten sie den Kasten der Russen und Roach gab einen ersten Warnschuss ab. Diesen fälschte McNeill entscheidend ab und stellte so die frühe Führung her. Amur Chabarowsk legte ein hartes und körperbetontes Spiel an den Tag, was Valach in der 8. Minute zu spüren bekam: Er musste mit einer Fußverletzung vom Eis.

Nach Chancen auf beiden Seiten vollbrachte Goalie Kickert eine Glanztat, indem er den Angriff zweier heranstürmender Russen entschärfte. Wenig später bekam der Linzer Tormann erneut alle Hände voll zu tun, konnte sich jedoch stets auszeichnen. Im Powerplay ließ ihm Zohorna aber keine Chance – 1:1 in der 16. Spielminute.

Die Stahlstädter hatten gleich die richtige Antwort parat: Nach Zuspiel von Florek verlängerte Leiler und sorgte für die erneute Führung. Es stand 2:1 nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Abschnitt setzte Chabarowsk die Oberösterreicher unter Druck, vor allem als Boltanov alleine vor Kickert auftauchte und knapp vergab.

Die 27. Minute gab Hoffnung, als die LIWEST Black Wings in Überzahl spielten. Das Powerplay stellte sich aber als Schrecken heraus: Direkt vom eigenen Bullykreis flog die Scheibe nämlich über Kickerts Schulter, der daraufhin für Goalie Stroj Platz machte.

Einige Chancen der Linzer folgten und Altmann machte es am besten: Nach Zuspiel von DaSilva bezwang er den russischen Schlussmann zum 3:2. Sein Pendant Thomas Stroj, der mit seinen Linzern zuvor eine Drei-gegen-Fünf Unterzahl schadlos überstanden hatte, blieb soweit ohne Gegentor und überzeugte in der 36. Minute mit einem guten Save per Fanghand.

Die Minuten 39 und 40 brachten Strafen für beide Teams, sodass die Stahlstädter für 1:19 Minuten zu viert gegen drei Russen spielten. Sie waren aber nicht in der Lage, aus dem Vorteil Profit zu schlagen, weswegen es mit dem 3:2 in die Pause ging.

Ins Schlussdrittel starteten die LIWEST Black Wings mit der verbleibenden Überzahl, und diesmal nutzten sie die numerische Überlegenheit aus: Rick Schofield erhöhte auf 4:2. Auch Amur Chabarowsk zeigte sich zu diesem Zeitpunkt in Torlaune: Nach einem Weitschuss fand die abgefälschte Scheibe ihren Weg in Strojs Kasten – 4:3.

Die Russen versuchten gleich nachzulegen und wenig später setzten sie dieses Unterfangen auch in die Tat um: Kapiturov erzielte in der 51. Minute den Ausgleich. Das Zurückschlagen der Linzer kappte beinahe in Form eines Shorthanders, doch Pusnik traf den Puck nicht.

Demnach folgte die Overtime, in der Amur Chabarwosk durch Lazarev in der 63. Minute das entscheidende Tor schoss. Die LIWEST Black Wings konnten sich für eine gute Leistung nicht belohnen, doch morgen haben sie schon die nächste Gelegenheit zu siegen!

Amur Chabarowsk – LIWEST Black Wings 5:4 OT (1:2, 1:1, 2:1/1:0 OT)
Tore: 0:1 McNeill (5./PP1), 1:1 (16./PP1), 1:2 Leiler (18.), 2:2 Zohorna (28./SH1), 2:3 Altmann (32.), 2:4 Schofield (41.), 3:4 Gorskov (46.), 4:4 Kapiturov (51.), 5:4 Lazarev (63./OT)

Presseinfo EBEL/Black Wings Linz

27.08.2019