Beim 4-Stunden-Rennen zur französischen VdeV Endurance Serie in Dijon-Prenois holte das österreichische Team mit Felix Wimmer, Matthias Kaiser und Klaus Bachler nach einer tollen Aufholjagd den guten sechsten Platz.
Mit dem vierten Saisonrennen gastierte an diesem Wochenende die französische VdeV Endurance Serie auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in Dijon-Prenois.
Für das einzige österreichische Team in der VdeV-Serie, Wimmer Werk Motorsport, bedeutete der Kurs zwar praktisch Neuland, trotzdem war das Fahrertrio Felix Wimmer, Matthias Kaiser und Klaus Bachler optimistisch. Ein Sieg in Magny.Cours und zuletzt ein zweiter Platz in Le Castellet machte auch zu Recht Hoffnung auf ein neuerlich gutes Ergebnis. Und als der Steirer Klaus Bachler den Ligier JS P3 des Teams im Qualifying auf den vierten Platz reihen konnte, hatte der Optimismus seine Bestätigung. Bis es jedoch mit dem letztendlich sechsten Rang erneut eine sehr gute Top-ten-Platzierung für Wimmer Werk Motorsport gab, bedurfte es einer vierstündigen Topleistung der Österreicher.
Denn Startfahrer Felix Wimmer absolvierte, so wollte es die teaminterne Taktik, alle vier Drive-through-Phasen, welche das Regulativ vorschreibt, gleich zu Beginn des Rennens, womit er kurzfristig sogar ans Ende des 20-köpfigen Feldes zurückgeschwemmt wurde. Doch ab da begann die Aufholjagd des erfahrenen Wiener Langstreckenpiloten. Wimmer übergab den Boliden nach eineinhalb Stunden als Zwölfter an Matthias Kaiser, und der Liechtensteiner konnte diesen Platz wiederum bis zu seiner Übergabe an Klaus Bachler noch um eine Position verbessern. Mit der gewohnt aggressiven Leistung machte der Elitefahrer aus der Steiermark in seinem abschließenden Stint dann Platz für Platz gut, ehe er schlussendlich als Sechster abgewunken wurde.
„Das war vom Gesamtbild her eine sehr gute Leistung von uns“, lobte Wimmer Werk Geschäftsführer Max Wimmer die Crew. „Leider sind ein paar Safety-Car-Phasen nicht ganz glücklich für unsere Fahrer gekommen, sonst wäre vielleicht sogar noch der eine oder andere Platz weiter vorne möglich gewesen. Aber allgemein betrachtet wollen wir bescheiden bleiben und können mit der Performance hier wieder sehr zufrieden sein.“
Den Sieg in Dijon holte das französische TFT-Team mit dem Fahrertrio Arnold Robin, Maxime Robin und Philippe Paillot.
Ein positives Rennwochenende für Nic Schöll auf dem Nürburgring
Wiener Rookie wird mit Teampartner Rob Severs in den beiden Rennen im Porsche Cayman des Allied Racing Team einmal Fünfter bzw. heute Zweiter. Vor einer Woche war Nic Schöll noch in der GT4 European Series im italienischen Misano unterwegs, an diesem Wochenende stand auf dem Nürburgring das dritte Rennwochenende in der GT4 Central European Cup auf dem Programm. Gefahren wurde wieder mit einem Porsche Cayman des deutschen Allied Racing Teams, als Teampartner war diesmal der Niederländer Rob Severs an seiner Seite.
Man kann zusammenfassend sagen, es war für den erst 16-jährigen Rookie aus Wien in den beiden über jeweils 1 Stunde gehenden Rennen, ein durchaus positives Wochenende, wobei er sein außergewöhnliches Talent mehr als bestätigt hat.
Im ersten freien Training fuhr der Österreicher Bestzeit dies steigerte er noch im Qualifying, wo er in seiner Session mit 1:31.706 als absolut jüngster Teilnehmer der absolut schnellste Pilot war. Sein Partner platzierte sich im freien Training auf Platz 5 und in der Qualifikation als Sechster.
Aus dieser Position startete Rob Severs ins 1. Rennen und übergab nach ca. 30 Minuten den Porsche Cayman GT4 CS MR an achter Stelle liegend, an Nic Schöll. Bedingt durch den anschließenden Fahrerwechsel ging der Wagen von der zwölften Stelle aus ins Rennen. Dann startete Schöll eine tolle Aufholjagd:“ Leider haben wir beim Fahrerwechsel in der Box einige Zeit liegen gelassen, trotzdem habe ich dann versucht mich langsam wieder an die Spitze heranzuarbeiten. Am Ende wurde ich nach einem Turn der sehr viel Spaß gemacht hat, als Gesamtfünfter gewertet.
Im zweiten Rennen am Sonntag startete Schöll auf Grund seiner Qualifikationsbestzeit aus der Poleposition und konnte den ersten Platz bis zum Fahrerwechsel an Rob Severs vor der nachfolgenden Konkurrenz mit einem Vorsprung von sieben Sekunden halten:“ Ich hatte einen Megastart und konnte mich gleich etwas absetzen. Mein Vorsprung betrug während des Rennens immer zwischen vier und fünf Sekunden. Damit ist unser Plan im Allied Racing Team voll aufgegangen. Ich bin dann nach 33 Minuten zum Pflichtboxenstop mit Fahrerwechsel herein gekommen. Für mich war es ein problemloses Rennen, ich durfte mit meiner Leistung mehr sehr zufrieden sein.“
Der Partner von Schöll, der Niederländer Rob Severs konnte vorerst die Leaderposition verteidigen, wurde aber nach harter Gegenwehr neun Minuten vor Ende des Rennens vom Kolumbianer Oscar Tunjo (Audi R8 LMS GT4) überholt. Einen weiteren Überholversuch des Finnen Ilmari Korpivaara (KTM X-Bow) konnte Severs mit einem Vorsprung von 30 Tausendstel gerade noch abwehren und so für Schöll und das Allied Racing Team den zweiten Platz sicherstellen.
Der nächste Einsatz von Nic Schöll ist wieder in der GT4 European Series und findet vom 20. bis 22. Juli in Spa-Francorchamps, in den belgischen Ardennen statt.
Presseinfo Sportpressedienst Holenia
01.07.2018





