Nachdem die WSG Wattens innerhalb von vier Tagen zwei Spiele absolvierte – eine Niederlage gegen Wacker, ein Sieg gegen Kapfenberg – wartet am Freitag mit Austria Lustenau die nächste schwierige Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Thomas Silberberger.
Der 3:2-Erfolg über den Kapfenberger SV war für die Mannschaft von WSG-Coach Thomas Silberberger ein hartes Stück Arbeit. Zweimal konnten die Steirer nach Wattens-Führung ausgleichen, der 1:0-Vorsprung hielt gerade drei Minuten. Dennoch bewiesen die Kristallbuam Moral und erzielten durch einen Pranter-Elfer den Siegtreffer. Zehn Mal zeigte Schiedsrichter Ebner die gelbe Karte, sowohl Kapfenbergs Haas als auch Wattens Toure mussten frühzeitig das Feld verlassen. Die 900 Zuseher im Gernot Langes Stadion bekamen das volle Programm geboten. Die Erleichterung nach Schlusspfiff war jedem, der den Grün-Weißen die Daumen drückte, deutlich anzusehen.
Mit dem Match gegen Austria Lustenau Freitagabend absolviert die WSG das dritte Heimspiel innerhalb einer Woche. Nach der unglücklichen Derbyniederlage und dem Sieg gegen den KSV will die Silberberger-Elf endlich den ersten Erfolg gegen die Vorarlberger seit dem Aufstieg 2016 schaffen. Im Duell der Grün-Weißen hatten in dieser Saison jeweils die Herren aus dem Ländle das bessere Ende für sich. Nach einer katastrophalen Leistung im ersten Heimspiel machte die WSG auswärts das bessere Spiel, ehe Daniel Sobkova zwei direkte Freistoß-Treffer im Netz versenkte. Zusätzlich brach sich Sandro Neurauter nach Ronivaldo-Schubser den Knöchel. Es sind also einige Rechnungen offen. Die Lustenauer starteten mit zwei Siegen und einer Niederlage ins Frühjahr 2018 , haben wie die Wattener gegen Innsbruck mit 2:1 verloren, ihre Heimspiele gegen Kapfenberg (3:1) und Wiener Neustadt (2:1) gewonnen. Für die WSG gilt es, die starken Offensivkräfte des Gegners zu entschärfen. Mit Christopher Drazan kommt der beste Assistegeber der Liga nach Wattens, mit Ronivaldo der Dritte der Torschützenliste.
WSG-Trainer Thomas Silberberger: „Wir konnten seit dem Aufstieg vergangene Saison noch nie gegen Lustenau gewinnen, jetzt wird es Zeit. Wir haben durch das starke Spiel gegen Innsbruck und den Sieg gegen Kapfenberg Selbstvertrauen getankt, welches sich die Mannschaft nur über den sportlichen Erfolg holen kann. Wir freuen uns auf die Partie.“
15.03.2018





