Die DenizBank AG Volley League Men-Finalserie kehrt am Ostersamstag nach Bleiburg zurück. Titelverteidiger Hypo Tirol Volleyballteam reist mit einer 2:0-Führung im Gepäck zum Herausforderer SK Posojilnica Aich/Dob, gewann die ersten beiden Partien in vier Sätzen. Dementsprechend haben die Innsbrucker die Chance, sich mit einem weiteren Sieg gleich drei „Matchbälle“ zu holen. Dies wollen die Bleiburger freilich mit allen Mitteln verhindern und den ersten Sieg in der „Best-of-7“-Serie einfahren.
„Wir hatten in den vergangenen Partien durchaus sehr gute Phasen. Es wäre wesentlich mehr möglich gewesen, leider hat uns die nötige Konstanz gefehlt. Aber an Ostern geht es bekanntlich um den Glauben, und wir glauben daran, dass wir am Karsamstag den ersten Sieg einfahren können. Wir dürfen keine Angst und Schwankungen in unserem Spiel zulassen, dann ist alles drinnen. Für die Spieler gibt es sowieso keine Ausreden mehr. Es handelt sich um eine Finalserie, in die muss man sich verbeißen. Wenn man dies nicht kann, braucht man erst gar nicht von einem Angebot eines Top-Klubs aus dem Ausland träumen“, lässt Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu keine Zweifel, was er von seinen Spielern erwartet. Bei Den Bleiburgern ist Mario Koncilja (Knie) nach wie vor angeschlagen und wird voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen können.
Im Lager des HYPO TIROL VT freut man sich über die 2:0-Führung, ist allerdings auch gewarnt. Headcoach Daniel Gavan erinnert an die Partie in Innsbruck als „der zweite und vierte Satz sehr umkämpft und auf hohem Niveau“ waren. Er erwartet daher ein intensives drittes Duell in einer gut besuchten JUFA-Arena. „Aich/Dob wird vor eigenem Publikum voll riskieren. Es kann sehr gefährlich werden. Sie werden alles daran setzen, dass wir nicht im vierten Spiel zu Hause Meister werden können“, ist Gavan überzeugt.
Einem spannenden dritten DenizBank AG Volley League Men-Finale am Ostersamstag steht also nichts im Wege!
DenizBank AG Volley League Men
Finale
06.04.: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam 1:3 (22:25, 25:21, 17:25, 17:25)
11.04.: Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob 3:1 (25:18, 22:25, 25:10, 25:22)
15.04., 20:20: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam
18.04., 20:20: Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob
falls nötig
23.04., 20:20: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam
26.04., 20:20: Hypo Tirol Volleyballteam – SK Posojilnica Aich/Dob
30.04., 20:20: SK Posojilnica Aich/Dob – Hypo Tirol Volleyballteam
Auftakt zur AVL Women Finalserie am Samstagabend in Wien
Während es in der DenizBank AG Volley League Men-Finalserie bereits 2:0 für das HYPO TIROL Volleyballteam steht, beginnt für ASKÖ Linz-Steg und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post der Kampf um den Titel in der Austrian Volley League Women erst am Samstag (18 Uhr) in der Posthalle Wien. Obwohl die bisherigen beiden Saisonduelle klar mit 3:0 an die Titelverteidigerinnen gingen, geben sich die Linzerinnen kämpferisch.
„Wir müssen auf unsere Leistung schauen. Wenn wir gut spielen, bin ich überzeugt, dass einiges möglich ist. Im Gegensatz zu Sokol/Post ist der Meistertitel für uns kein Muss, sondern wäre die Krönung einer tollen Saison. Es geht darum, die Leichtigkeit zu wahren und trotzdem entschlossen zu agieren. Ich bin sehr gespannt, wie sich meine Mannschaft im Vergleich zum letzten Duell Ende Jänner präsentiert. Ich denke aber, dass wir einige Schritte in die richtige Richtung gemacht haben“, erklärt Linz-Steg-Coach Roland Schwab, der sein Team seit drei Wochen auf den Saison-Höhepunkt vorbereitet.
Dass der Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post in der Finalserie (best-of-5) einmal mehr als Favorit gilt, ist kein Geheimnis. Denn das Team von Trainer Jiri Siller verlor im Grunddurchgang zwar zwei Partien, gab aber in 20 Matches lediglich zehn Sätze ab.
Das zweite Finalspiel wird eine Woche nach dem Auftakt am 22. April in der Sporthalle Enns in Szene gehen. Dort haben die Linzerinnen einige Trainings absolviert, um sich so zumindest einen kleinen Heimvorteil zu verschaffen. In Linz sind keine Spiele mehr möglich, weil das Georg von Peuerbach-Gymnasium zu niedrig bzw. neben der belegten TipsArena Linz keine weitere zugelassene Sporthalle zur Verfügung steht.
AVL Women-Finalserie (best-of-5)
15.04., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg, Posthalle Wien
22.04., 18.30: ASKÖ Linz/Steg – SG VB NÖ Sokol/Post, SH Enns
26.04., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg, Posthalle Wien
falls nötig
29.04., 18.00: ASKÖ Linz/Steg – SG VB NÖ Sokol/Post, SH Enns
01.05., 11:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg, Posthalle Wien
Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.
13.04.2017