Am kommenden Samstag wird die internationale Skisprungelite zum sechsten Mal beim Sommer Grand Prix in Hinzenbach erwartet. Praktisch alle Topathleten, inklusive der bekannten Namen aus Slowenien, Deutschland und Norwegen, haben sich für den Bewerb angekündigt. Das rot-weiß-rote Team hat sich besonders auf die Heimbewerbe vorbereitet und geht mit einer zwölfköpfigen Armada auf die Jagd nach Topplatzierungen.
Ein Trainingstag im Klimawindkanal der RTA in Wien sollte den ÖSV-Adler vor dem Heimspringen in Hinzenbach den letzten Schliff verschaffen. Neben viel Flugzeit bestand bei 100 Km/h Wind die Möglichkeit das eine oder andere Detail zu testen.
Neben der Einheit im Windkanal nutzte das Team auch die Möglichkeit auf ein Abschlusstraining in Hinzenbach. Vor dem Bewerb ging es dann aber noch einmal nach Hause, bevor die gesamte Mannschaft am Donnerstag nach Oberösterreich reisen wird.
Michael Hayböck: „Zu meinen Zeiten, wie ich noch jung war, habe ich mir oft gewünscht eine solche Schanze in der Nähe zum Trainieren zu haben. Ich finde es super, dass der OÖ-Skisprungnachwuchs jetzt die Chance hat, auf einer so tollen Anlage trainieren zu können. Auch wir haben mit dem Tag im Windkanal noch einmal ein Spezialtraining eingeschoben. Vielleicht hat das ja die letzten Prozent gebracht, damit es für mich mit dem ersten Stockerlplatz in Hinzenbach klappt.“
Stefan Kraft: „Der Sommer geht zu Ende und damit steigt natürlich auch die Vorfreude auf die Weltcupsaison. Jetzt geht es darum, neben der richtigen Materialabstimmung auch ein gutes Gefühl aufzubauen. Wir haben darum vor den Bewerben noch ein Extratraining in der EnergieAG-Arena eingebaut um den Heimvorteil auch richtig nutzen zu können. Auch die Flüge im Windkanal sollten uns wieder einen weiteren Schritt zum optimalen Flugsystem gebracht haben.
Markus Schiffner: „Ich freue mich sehr auf unseren einzigen Heimwettkampf in der Sommer Grand Prix Serie. Das hat irgendwie Wohnzimmer-Atmosphäre und gehört für mich als Athlet zu den ganz besonderen Erlebnissen. In diesem Jahr habe ich die Vorbereitung zum ersten Mal komplett mit der Weltcupmannschaft bestritten. Dabei konnten wir die Trainingsqualität im Vergleich zu den Vorjahren noch einmal steigern. Mein Ziel ist es, diese höhere Qualität auf der Schanze umzusetzen.“
ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin: „Hinzenbach ist ein würdiger Vertreter als Sommer Grand Prix Veranstalter. Die Energie AG Arena ist für das österreichische Skispringen enorm wichtig um die Ausbildung und die Weiterentwicklung der jungen Talente in der Region Oberösterreich für die Zukunft zu sichern. Sportlich gesehen, sind wir mit dem bisherigen Sommer recht
zufrieden. In der ersten Wettkampf-Periode haben sich unsere Top-Springer sehr gut präsentiert. Mit Clemens Aigner und Markus Schiffner konnten auch zwei Newcomer für Platzierungen in den Top10 sorgen. Einige Steine haben wir bereits ins Rollen gebracht, die Arbeit ist aber noch lange nicht beendet.“
ÖSV-Starter für Hinzenbach:
Michael Hayböck
Stefan Kraft
Manuel Fettner
Markus Schiffner
Clemens Aigner
Philipp Aschenwald
Andreas Kofler
Clemens Leitner
Max Steiner
Ulrich Wohlgenannt
Janni Reisenauer
Daniel Huber
Das Starterfeld beim Sommer Grand Prix in Hinzenbach umfasst insgesamt Springer aus 15 Nationen.
Zeitplan SGP Hinzenbach:
Freitag, 30.09.:
17.00 Uhr – Training 2 Sprünge
19.00 Uhr – Qualifikation
20.30 Uhr – Startnummernübergabe
Samstag, 1.10.:
11.30 Uhr – Probedurchgang
12.30 Uhr – Wettkampfbeginn
Direkt nach dem Bewerben in Hinzenbach geht es für alle Teams weiter nach Klingenthal. Dort steht am Sonntag mit einem Bewerb in der Vogtlandarena der Abschluss des Sommer Grand Prix 2016 auf dem Plan.
Medieninfo ÖSV
27.09.2016





