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Im Achtelfinale des ÖFB-Cup stand im Ernst-Happel-Stadion das Duell Rapid gegen Austria Salzburg auf dem Programm.. Die Hütteldofer feiern dabei einen klaren, ungefährdeten 5:1 (2:0)-Heimsieg. Die Entscheidung im Spiel fällt dabei bereits in der ersten Viertelstunde.

Doppelpack von Schobesberger sorgt früh für klare Sache
Im Vergleich zum Derby setzte es bei Rapid Wien wie erwartet die große Rotation.Trainer Barisic veränderte die Startelf gleich auf sieben Positionen. Ein Umstand, den die Gäste in den ersten Minuten durchaus ausnutzen konnten. Austria Salzburg fand durch Kaufmann (2., 6.) die ersten beiden erwähnenswerten Offensivaktionen vor. 120 Sekunden später ging Rapid Wien in Führung. Einen scharfen Ball auf sein Tor wehrt Gästetorhüter Ebner direkt vor die Beine von Schobesberger ab, der keine Probleme hat, aus kurzer Distanz das 1:0 zu erzielen. Weitere 120 Sekunden holten die Hütteldofer zum Doppelschlag aus.

Erneut kommen die Gastgeber über die linke Seite. Prosenik mit einer idealen Hereingabe auf den sträflich alleinestehenden Schobesberger. Der löst die Situation technisch hochklassig und erzielt mit der Ferse das 2:0. Ein Treffer aus der Rubrik „Tor des Monats“ der die frühe Vorentscheidung war.

In den folgenden Minuten fand Rapid Wien durch Alar (14.) und Prosenik (18.) zwei weitere tolle Einschussmöglichkeiten vor. Diese wurden aber sträflich vergeben und so blieb es beim 2:0. Nach etwa 20 Minuten konnte sich Austria Salzburg vom Druck der Hütteldofer befreien. Bei Rapid Wien wurde es in der Folge nur noch gefährlich, wenn der auffällige Schobesberger am Ball war. Die Gäste aus der Mozartstadt selbst fanden keine erwähnenswerten Offensivaktionen vor.

Die letzte Möglichkeit in Halbzeit gehörte logischerweise wieder den Gastgebern. Schobesberger vergab in Minute 43 das mögliche 3:0. So blieb es beim Pausenstand von 2:0.

Nach Seitenwechsel – Rapid Wien baut Vorsprung aus
Nach dem Seitenwechsel tat sich zunächst wenig. Rapid Wien verwaltete den Zwei-Tore-Vorsprung souverän. Austria Salzburg agierte zwar offensiver ausgerichtet – gefährlich wurden die Gäste jedoch kaum.

Für die offensiven Glanzlichter in Halbzeit zwei setzte wieder Rapid. Ein Schuss von Alar in der 64. Minute ging an die Latte. 60 Sekunden später lief Doppeltorschütze Schobesberger alleine auf das Tor der Gäste zu, Ebner behielt die Nerven und konnte den Ball abwehren. In Minute 69 legten die Hütteldorer einen Treffer nach. Die Hüttelorfer konnten im eigenen Stadion über Schobesberger und Schwab kontern. Schawb behält den Überblick und findet den völlig freistehenden Prosenik, der den Ball zum 3:0 einschiebt.

In der Schlussphase bekamen die 9.400 Zuschauer noch drei Treffer zu sehen. Zunächst gelang Austria Salzburg durch Kaufmann der Anschlusstreffer (75.), ehe Rapid Wien erneut zuschlug. Nach schöner Vorarbeit von Schobesberger traf Tomi bei seinen Pflichtspieldebüt zum 4:1. In der 87. Minute traf dann noch Alar, nach erneuter Voarbeit von Schobesberger, zum 5:1-Endstand.

Rapid Wien steht durch den ungefährdeten Sieg im Viertelfinale des ÖFB-Pokal. Nach den frühen Doppelschlag hatten die Hütteldofer mit den Gästen aus der Mozartstadt leichtes Spiel.

Rapid Wien vs. Austria Salzburg 5:1 (2:0)
Ernst-Happel-Stadion, 9.400 Zuschauer, SR Kollegger

Tore: Schobesberger (8., 10.), Prosenik (69.), Tomi (81.), Alar (87.) bzw. Kaufmann (75.)

28.10.2015

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