Schon am Samstag steht für den SK Rapid Wien das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie auf dem Programm. Nach dem Aufstieg im ÖFB-Samsung-Cup beim SKU Amstetten und vor dem UEFA Europa League-Match bei Dinamo Minsk gastiert die Mannschaft von Cheftrainer Zoran Barisic ab 16 Uhr bei der SV Ried.
Dieser meint am Tag vor der Begegnung mit dem zweifachen Cupsieger: „Am Mittwoch haben wir ein Ziel gehabt, das war der Aufstieg. Mit der Sperre von Mario Sonnleitner und den Verletzungen von Stefan Nutz und Louis Schaub haben wir den Einzug ins Achtelfinale teuer bezahlen müssen, aber die Mannschaft hat trotz dieser widrigen Umstände wieder Charakter bewiesen“, so Barisic, der so wie vorgestern auch morgen wieder einen zweikampfbetonten Gastgeber erwartet: „Auch die Rieder werden gegen uns sprichwörtlich mit dem Messer zwischen den Zähnen in die Partie gehen und daher wird es enorm wichtig sein, dass der Referee das Match von Anfang an im Griff hat und vor allem unsere Kreativ- und Offensivspieler schützt. Die Rieder haben sich seit dem Amstantritt von Paul Gludovatz wieder enorm stabilisiert und stehen vor allem defensiv sehr gut. Zudem ist ihre Heimstärke bekannt, nichts desto trotz gehen wir mit sehr viel Mut und Zuversicht in die Begegnung und wollen mit einem weiteren Sieg im Gepäck vom Innviertel nach Wien heimkehren“, so der grün-weiße Cheftrainer.
Neben Stefan Nutz, Louis Schaub und Mario Sonnleitner muss Barisic weiter auf Andreas Kuen, Thanos Petsos und Thomas Schrammel verzichten. Seit dem erstmaligen Aufstieg der Sportvereinigung in die höchste Spielklasse vor 20 Jahren gastiert Rapid übrigens zum bereits 37. Mal in Ried. Nach zuletzt drei Auswärtssiegen en suite in der Bezirkshauptstadt ist die Bilanz mit je 13 Siegen und Niederlagen, sowie zehn Remis, ausgeglichen. Beim Torverhältnis haben die Oberösterreicher allerdings mit 51:48 noch leicht die Nase vorne. Inklusive vier voller Erfolge vor eigenem Publikum im mittlerweile abgerissenen Gerhard-Hanappi-Stadion und im Oval im Prater konnte Rapid zuletzt sieben Ligaspiele in Serie gegen die „Wikinger“ für sich entscheiden.
Kapitän Steffen Hofmann könnte zu seinem bereits 38. Bundesliga-Auftritt gegen die SV Ried kommen und Angreifer Deni Alar hat zehn seiner 34. Bundesligatreffer für Rapid gegen die Grün-Schwarzen erzielt und darf daher aus echter Ried-Spezialist bezeichnet werden. Am frühen Mittwochvormittag beginnt dann die nächste Reise, um 9.30 Uhr ist der geplante Abflug nach Minsk zum Zweitrundenspiel der UEFA Europa League, das am Donnerstag um 21.05 Uhr (MESZ) in Borisov angepfiffen wird!
Medieninfo SK Rapid Wien
25.09.2015