Schwaz
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Die Sparkasse Schwaz Handball Tirol feierte am Samstag eine gelungene Generalprobe und rang dem Schweizer Spitzenteam Wacker Thun ein 27:27-Remis ab. Während die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach den letzten Test vor Saisonbeginn in Ungarn verlor, gab es für die Union JURI Leoben und HC ece bulls Bruck bei den steirischen Handballtagen die Ränge vier und fünf.

Sparkasse Schwaz Handball Tirol ist für den nahenden Saisonstart in der Handball Liga Austria gerüstet. Die Generalprobe endete mit einem Unentschieden, die Tiroler legten gegen Wacker Thun genau jene Tugenden an den Tag, die in der anstehenden Spielzeit zur Erfolgsformel werden sollen: Man präsentierte sich kampfstark, bissig, mit großer Leidenschaft und Einsatzfreude, defensiv wie offensiv. Die Intensität in diesem Spiel war ungemein hoch, immer wieder stellte Neo-Goalie Aliaksei Kishov seine Qualitäten als Rückhalt unter Beweis. Das Remis war im Endeffekt aber leistungsgerecht. Am kommenden Samstag trifft Schwaz zum HLA-Auftakt auf die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach. Die Weststeirer konnten beim ungarischen Spitzenteam Csurgoi KK bis zur 50. Spielminute gut mithalten. Schlussendlich musste man sich aber dem hohen Tempo und dem breiteren Kader geschlagen geben. Bei der 25:36-Niederlage avancierten die Neuzugänge Butenko und Grebenar mit sieben bzw. fünf Treffern zu den besten Werfern.

Steirische Handballtage
Nach einer Niederlage gegen Zagreb und einem Unentschieden gegen Graz belegte der HC ece bulls Bruck bei den steirischen Handballtagen durch Losentscheid nur den dritten Platz in der Gruppe. Der HLA-Aufsteiger setzte sich dann am Sonntag gegen Trofaiach durch und belegte schlussendlich den fünften Rang. Nach einem Sieg über Trofaiach und einer Niederlage gegen Maribor ging es für die Union JURI Leoben um Platz drei, wo man sich der HSG Graz 27:29 geschlagen geben musste. Im Endspiel holte sich Zagreb mit einem Sieg über Maribor den Turniersieg.

Hard empfängt Schaffhausen
Nach dem verlorenen Supercup gegen die Fivers (siehe hier) lädt der ALPLA HC Hard am Dienstag zum Saison-Opening: Der fünffache österreichische Meister hat im Duell der Champions den achtfachen Schweizer Titelträger Kadetten Schaffhausen im letzten Vorbereitungsspiel 2015/16 zu Gast. In den Reihen der Ostschweizer stehen zahlreichen Nationalspieler, die zusammen weit mehr als 1000 Länderspiele absolviert haben. Absoluter Topstar der Schaffhauser ist Gabor Csaszar: Der ungarische Spielmacher (192 Länderspiele) kam erst im Februar von Paris St. Germain. Kleine Pikanterie am Rande: Sollte sich Hard am ersten September-Wochenende in Banja Luka (BIH) für die Champions League qualifizieren, dann wären die Schweizer einer von fünf Gruppengegner der Burger-Sieben. Zu diesem Handball-Leckerbissen hat der Harder Fanclub rund 30 Flüchtlinge eingeladen, die Mitte dieses Monats in der Bodenseegemeinde ihr Quartier bezogen haben. Die jungen Männer kommen aus den Krisenregionen Syrien, Afghanistan und Kongo und werden gemeinsam mit den Fans die beiden Teams anfeuern. Bereits in den vergangenen Tagen hat der Harder Fanclub die Neuankömmlinge tatkräftig unterstützt.

Medieninfo HLA

24.08.2015

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