Volleyball, SVS Post und Wildcats haben in AVL-Semifinalserien Matchball

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Am Samstag gehen die Semifinalserien in der AVL Women in die zweite Runde. Serienmeister SVS Post gastiert beim UVC Holding Graz und hat die erste Chance, den Sack zuzumachen. Das gilt auch für die im Playoff topgesetzten Wildcats aus Klagenfurt. Der Dritte der Middle European League tritt bei der TI-Teamgeist-Volley an. Während SVS Post den Auftakt der „Best-of-3“-Serie souverän mit 3:0 für sich entscheiden konnte, hatten die Wildcats im ersten Duell mit den Innsbruckerinnen hart zu kämpfen, um in fünf Sätzen erfolgreich zu bleiben.

„Wir haben in den letzten zwei Sätzen des ersten Matches gezeigt, dass wir die Gegnerinnen fordern können und wissen, dass wir daheim noch einmal um eine Klasse stärker sind. Unser Ziel ist ein Sieg, auch wenn es nicht einfach wird“, gibt sich Graz-Mittelblockerin Daphne Korb kämpferisch. Manager Frederick Laure betont, dass man ohne Druck spielen könne, da mit dem Halbfinaleinzug das Saisonzeil bereits erreicht sei. „Ich erwarte mir ein sehr gutes Spiel und hoffe natürlich auf den einen oder anderen Satzgewinn.“

Eine sehr umkämpfte Partie ist am Samstag in der USI-Halle zu erwarten. Schon der Auftakt der Serie war nichts für schwache Nerven. Erst nach fünf spannenden Sätzen konnten die Wildcats jubeln. Die Spielerinnen der TI-Volley brennen freilich auf Revanche. „Eigentlich waren wir auswärts knapp dran. Das stimmt mich für das Rückspiel sehr zuversichtlich“, erklärt TI-Coach Marco Angelini. „Wir werden aber erneut eine mannschaftlich geschlossen starke Leistung zeigen müssen, um ein drittes Entscheidungsspiel erzwingen zu können. Nur so werden wir die Gelegenheit erhalten, den Wildcats am Ostermontag noch ein faules Ei ins Nest zu legen!“

Mit einem knappen Spiel rechnet auch der Wildcats-Coach. „Wir wollen ins Finale. Es wird zwar ein schwieriges Unterfangen, aber es ist möglich“, so Joze Casar und spricht dabei die kämpferischen Qualitäten seines Teams an, das im ersten Semifinale in Block und Verteidigung ganz stark aufzeigte. „In Tirol wird auch der Aufschlag entscheiden. Wir werden uns bestmöglich vorbereiten, um in Innsbruck zu bestehen!“

Auch in den Duellen der ersten Platzierungsrunde könnten am Samstag die Sieger feststehen. Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg will mit einem Heimsieg gegen den Askö Linz-Steg alles klar machen und in die Serie um Platz fünf einziehen. Im ersten Aufeinandertreffen konnten die Mozartstädterinnen einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg umwandeln. „Es gelang uns gerade noch rechtzeitig, den Schalter umzulegen und das Spiel in die Hand zu nehmen. Der Auswärtserfolg war aber lediglich der erste Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel. Wir müssen uns auf eine hart umkämpfte Partie einstellen“, rechnet Salzburg-Trainer Ulrich Sernow mit einem weiteren knappen Spiel.

Linz-Steg-Coach Jirka Siller sieht sein Team zwar in der Außenseiterrolle, ist aber dennoch zuversichtlich: „Ich habe das Gefühl, dass vor allem die jungen Spielerinnen mit der gestiegenen Verantwortung immer besser zurechtkommen. Ich glaube daran, dass man das auch bereits am kommenden Samstag erkennen wird. Die Eindrücke im Training sind jedenfalls positiv und man spürt trotz der Niederlage keinerlei Verunsicherung.“

Im zweiten Duell der ersten Platzierungsrunde führt der VC Tirol gegen den TSV Sparkasse Hartberg 1:0. Nachdem die Steirerinnen das Hinspiel klar verloren, wollen sie in ihrer Heimhalle unbedingt ein Entscheidungsspiel erzwingen. „Wir werden alles geben, haben zuhause wirklich intakte Chancen, die Innsbruckerinnen zu biegen. Wir sind alle topfit und motiviert bis in die Haarspitzen“, so TSV-Topscorerin Verena Tellian.

AVL Women, Semifinale (best-of-3)
Serie 1
28.03., 18:00: TI-Teamgeist-Volley – ATSC Wildcats Klagenfurt
ATSC Wildcats Klagenfurt – TI-Teamgeist-Volley 3:2 (21:25, 26:24, 25:27, 25:23, 15:10)

falls notwendig
06.04., 19:00: ATSC Wildcats Klagenfurt – TI-Teamgeist-Volley

Serie 2
28.03., 19:00: UVC Holding Graz – SG SVS Post
SG SVS Post – UVC Holding Graz 3:0 (25:6, 25:22, 27:25)

falls notwendig
06.04., 17:00: SG SVS Post – UVC Holding Graz

AVL Women, Serien Plätze 5 -8 (best-of-3)
Serie 1
28.03., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ASKÖ Linz-Steg
ASKÖ Linz-Steg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 2:3 (26:24, 25:21, 19:25, 15:25, 11:15)

falls notwendig
04.04., 20:00: ASKÖ Linz-Steg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Salzburg führt in der Serie 1:0.

Serie 2
28.03., 17:00: TSV Sparkasse Hartberg – VC Tirol
VC Tirol – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:19, 25:19, 25:23)

falls notwendig
06.04., 15:00: VC Tirol – TSV Sparkasse Hartberg

Tirol führt in der Serie 1:0.

AVL-Platzierungsrunde:
Grazer in Hartberg mit Rücken zur Wand

Der UVC Holding Graz hatte am Ende des AVL-Grunddurchgangs zwölf Punkten mehr auf dem Konto als der TSV Volksbank Hartberg. Auch die beiden ersten Saisonduelle gingen an die Murstädter. Zum Auftakt der Platzierungsrunde (Plätze 5 – 8) setzte sich allerdings Hartberg in fünf Sätzen durch. Damit steht Graz am Samstag mit dem Rücken zur Wand. Denn nur mit einem Auswärtssieg kann man ein Entscheidungsspiel in der „Best-of-3“-Serie erzwingen. Bereits fest steht hingegen, dass der Sieger dieses Duells gegen den VBC Weiz um Platz fünf und damit die Vormachtstellung in der Steiermark kämpfen wird.

„Wir haben einfach nicht aggressiv genug gespielt und dachten, wir gewinnen sowieso. Wir müssen mit einer anderen Einstellung in die Partie gehen und von Beginn an unser Spiel durchziehen“, fordert UVC-Coach Claudio Carletti. Auch Kapitän Lucas Schachinger weiß, worauf es ankommen wird: „Wenn wir den Hartbergern keine Möglichkeit geben, ins Spiel zu finden, gewinnen wir. Es wird alles andere als einfach, aber genau jetzt muss sich jeder Spieler beweisen und Kampf- und Teamgeist zeigen.“

Im Hartberger Lager ist das Selbstvertrauen nach dem Erfolg im ersten Spiel natürlich groß, gleichzeitig ist man sich allerdings auch bewusst, dass es nur ein Etappensieg war. „Noch ist gar nichts geschafft, die Stimmung aber natürlich so gut wie schon lange nicht. Alle sind fokussiert. Und wir wissen auch, dass wir in Graz noch lange nicht am Limit waren! Wir können noch besser spielen und werden dies auch zeigen müssen. Denn die Grazer sind ja auch nicht auf der sprichwörtlichen `Nudlsuppn` dahergeschwommen. Alles in allem wird es megaspannend“, ist Libero Hariss Buhic überzeugt.

In der AVL-Aufstiegsrunde empfängt bereits am Freitag Tabellenführer VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt den VC Hausmannstätten. „Je nachdem, welche Spieler die Klagenfurter zur Verfügung haben, könnten sich mehr oder weniger Chancen für uns bieten, diese gilt es dann zu nützen“, bringt es VCH-Obmann Bernhard Trummer auf den Punkt. Am Samstag gastieren die WSL beim Schlusslicht Vulkanland Volleys Feldbach.

Erster Verfolger der Klagenfurter und das einzige noch ungeschlagene Team ist die Sportunion Bisamberg. Der Tabellenzweite empfängt am kommenden Wochenende in Korneuburg zunächst den VC Hausmannstätten, danach geht es nach Innsbruck zum Auswärtsmatch beim VC Mils. Vor allem gegen Hausmannstätten sind die Niederösterreicher klar in der Favoritenrolle. „Im Hinspiel haben wir echt schlecht gespielt und Bisamberg kaum etwas zugelassen. Wir wollen uns steigern und ihnen eventuell einen Satz abnehmen. Und wenn man einen Satz gewinnt…“, so VCH-Routinier Andreas Wimmer. Die Zielsetzung der Bisamberger ist es trotz der Reisestrapazen jedenfalls, nach dem Wochenende sechs Punkte mehr auf dem Konto zu haben. Damit wäre man dem Aufstieg in die höchste Spielklasse einen großen Schritt näher.

AVL Men, Serien Plätze 5 -8 (best-of-3)
Serie 1
28.03., 19:30: TSV Volksbank Hartberg – UVC Holding Graz (Bundesschulzentrum)
UVC Holding Graz – TSV Volksbank Hartberg 2:3 (20:25, 24:26, 25:20, 25:23, 11:15)

falls notwendig
02.04., 19:30: UVC Holding Graz – TSV Volksbank Hartberg (Bluebox-Arena)

Hartberg führt in der Serie 1:0.

Serie 2
Supervolley Enns – VBC Weiz 2:3 (25:22, 25:22, 15:25, 21:25, 8:25)
VBC Weiz – Supervolley Enns 3:0 (25:19, 25:19, 25:19)

Weiz gewinnt Serie mit 2:0.

AVL-Aufstiegsrunde
27.03., 20:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – VC Hausmannstätten
28.03., 16:00: Vulkanland Volleys Feldbach – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
28.03., 19:00: Sportunion Bisamberg – VC Hausmannstätten
29.03., 13:00: SV Musisches Gymnasium Klausner Salzburg – Union Steyr
29.03., 16:00: VC Mils – Sportunion Bisamberg

TABELLE
1. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 9 8 1 25:5 728:582 23
2. Sportunion Bisamberg 6 6 0 18:3 510:406 17
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3. SV Musisches Gymnasium Klausner Salzburg 7 5 2 17:11 642:604 14
4. Union Steyr 8 3 5 11:17 589:651 10
5. VC Mils 8 2 6 13:21 724:754 8
6. VC Hausmannstätten 8 2 6 10:20 634:719 6
7. Vulkanland Volleys Feldbach 8 1 7 4:21 485:596 3

Presseinfo ÖVV

26.03.2015