Österreichs Jugend-Nationalteam der Mädchen absolvierte am Montag den letzten Test vor dem Abflug zum U17 EM-Qualifikationsturnier in Prishtina (20. – 22. März). In der Grazer Bluebox-Arena musste sich die Mannschaft von Teamtrainerin Simona Spiridon der Auswahl Sloweniens 19:33 (11:14) geschlagen geben.
Spiridon musste auf eine der großen Stützen verzichten: Rechtsaußen Miriam Schaupp verletzte sich vergangenen Dienstag im Länderspiel in Prag gegen Tschechien schwer am Knie und wird diese Woche operiert. Zudem kehrte Aufbauspielerin Ena Trupina mit einer Ellenbogen-Blessur aus Tschechien retour – bei ihr besteht allerdings die Hoffnung, dass sie bis zum EM-Qualifikations-Auftakt fit wird.
„Das war das schlechteste Spiel, das ich als Trainerin dieser Mannschaft erlebt habe. Ich hoffe, es war eine einmalige Sache. Ich denke, dass die schwache Leistung mit der Verletzung von Miriam Schaupp zusammenhängt. Ihr Ausfall war doch ein großer Schock für die Mannschaft. Ungeachtet der heutigen Vorstellung weiß ich, wozu dieses Team in der Lage ist. Die Spielerinnen haben großes Potenzial. Dementsprechend werden wir die kommenden beiden Tage nützen, um uns den letzten Schliff zu verpassen. Am Donnerstag reisen wir dann nach Prishtina“, erklärt Spiridon.
Das erste EM-Qualifikationsspiel bestreitet Rotweißrot am Freitag gegen das Gastgeberteam Kosovo. Am Wochenende folgen die Partien gegen Schweden und Slowakei. Um einen Platz für die U17-EM im Sommer in Mazedonien zu erreichen, muss Österreichs Team zumindest Platz zwei in seiner Gruppe erreichen.
Presseinfo ÖHB
16.03.2015





