Titelverteidiger SVS Post ist souverän in das AVL-Halbfinale eingezogen. Cornelia Rimser und Co. fertigten den TSV Sparkasse Hartberg auch auswärts ab, siegten in 71 Minuten mit 3:0 (25:11, 25:22, 25:12) und entschieden so die „Best-of-3“ mit 2:0 für sich. SVS Post-Sportdirektor Darko Antunovic: „Wieder ein Sieg der Routine. Wir waren Favoriten und sind dieser Rolle gerecht geworden.“
Nur eine Minute länger als die Titelverteidigerinnen benötigte die TI-Teamgeist-Volley um Vizemeister ASKÖ Linz-Steg aus dem Titelrennen zu werfen. Die Innsbruckerinnen siegten 3:0 (25:15, 27:25, 25:13). Entscheidend war der zweite Satz, in dem sie bereits mit 1:8 und bis zu 10 Punkten hinten waren, aber den Durchgang trotzdem noch gewinnen konnten. Überragend Monika Chrtianska, die nach einer verschleppten Grippe wieder voll fit ist und mit 20 Punkten beste Scorerin der Partie war. Im ersten Spiel in Linz hatte die TI knapp in fünf Sätzen das bessere Ende für sich. Linz-Steg-Trainer Jirka Siller zeigte sich trotz der großen Enttäuschung als fairer Verlierer: „Innsbruck hat verdient gewonnen und sich als das wesentlich stabilere Team erwiesen. Leider haben wir uns durch Fehler völlig aus der Ruhe bringen lassen und immer wieder längere Serien kassiert. Der zweite Satz war unsere große Chance. Die haben wir dumm vergeben und damit einen spannenderer verlauf verhindert.“
Noch keine Entscheidung ist in der Serie zwischen der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg und den Wildcats aus Klagenfurt gefallen. Die Mozartstädterinnen zogen in ihrer Heimhalle mit 1:3 (22:25, 25:22, 16:25, 25:27) den Kürzeren. In Klagenfurt hatten sie überraschend in fünf Sätzen gewinnen können. „Wir haben dem Druck standgehalten. Jetzt werden die Karten noch einmal neu gemischt“, so Wildcats-Co-Trainer Dani Habjan sichtlich erleichert ob des wichtigen Erfolges. Ausschlaggebend war die geringere Eigenfehlerquote der Gäste, bei denen sich Katharina Holzer mit 15 Punkten den Topscore holte. Das Entscheidungsspiel geht am kommenden Mittwoch in Szene. Die Wildcats haben Heimvorteil.
Auch im Duell des VC Tirol mit dem UVC Holding Graz muss ein drittes Spiel entscheiden. Die Murstädterinnen glichen eine Woche nach ihrer ersten AVL-Saison-Niederlage aus. Es war allerdings kein Spaziergang, denn der VCT hielt dagegen und hatte erst nach 127 Minuten mit 2:3 (22:25, 25:17, 25:18, 20:25, 8:15) das Nachsehen. Die Entscheidung fällt am Donnerstag in der Grazer Bluebox.
AVL WOMEN-VIERTELFINALE
Viertelfinale 1
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ATSC Wildcats Klagenfurt 1:3 (22:25, 25:22, 16:25, 25:27)
Spieldauer: 120 Minuten
Topscorerinnen: EBSTER-SCHWARZENBERGER 17, SERNOW 14 bzw. HOLZER 15, MÜLLER 11
ATSC Wildcats Klagenfurt – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 2:3 (18:25, 25:21, 25:20, 24:26, 10:15)
18.03., 19:00: ATSC Wildcats Klagenfurt – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg (BG Lerchenfeldstraße)
Stand in der Serie 1:1
Viertelfinale 2
TSV Sparkasse Hartberg – SG SVS Post 0:3 (11:25, 22:25, 12:25)
SG SVS Post – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:20, 25:20, 25:18)
SVS Post gewinnt Serie 2:0
Viertelfinale 3
VC Tirol – UVC Holding Graz 2:3 (22:25, 25:17, 25:18, 20:25, 8:15)
Spieldauer: 127 Minuten
Topscorer: MAROŠ 24, BERRINGER 17 bzw. EHRHART 27, SKARLOVNIK 9, DUMPHART 9, KONRAD 9
UVC Holding Graz – VC Tirol 0:3 (18:25, 19:25, 21:25)
19.03., 19:30: UVC Holding Graz – VC Tirol (Bluebox-Arena)
Stand in der Serie 1:1
Viertelfinale 4
TI-Teamgeist-Volley – ASKÖ Linz-Steg 3:0 (25:15, 27:25, 25:13)
Spieldauer: 72 Minuten
Topscorer: CHRTIANSKA 20, GERLING 15 bzw. DORTON 13, KUTEN 7, BATES 7
ASKÖ Linz-Steg – TI-Teamgeist-Volley 2:3 (21:25, 22:25, 26:24, 25:13, 12:15)
TI-Volley gewinnt Serie 2:0
15.03.2015





