
Am Samstag gastiert Sparkasse Schwaz Handball Tirol bei der Union JURI Leoben. Beide Teams liegen aktuell punktegleich auf einem Viertelfinal-Platz, vor allem die Gastgeber aus der Obersteiermark sind aber gehörig unter Druck. Der erste Vergleich im Unteren Playoff ging an die Tiroler.
Die Union Leoben hat in der Unteren-Playoff der Handball Liga Austria noch drei Runden zu absolvieren und die einzige Devise aus Sicht der Steirer lautet: „Verlieren verboten“. Außer HC LINZ AG die mit 14 Punkten die Tabelle anführen, sind alle Teams nur durch zwei Punkte getrennt. Leobens Gegner an diesem Samstag, Sparkasse Schwaz Handball Tirol, liegt mit den Obersteirern bei 11 Punkten auf den verbleibenden Viertelfinal-Plätzen. Die Tiroler haben allerdings noch zwei Spiele mehr zu bestreiten. Nach nur zwei Siegen aus den ersten sechs Partien im Oberen Playoff ist der Druck vor allem bei den Obersteirern groß.
Die letzte Leistung bei der denkbar knappen Niederlage in St. Pölten gibt der Union Leoben wieder Hoffnung, dass es vielleicht Samstag gegen Sparkasse Schwaz endlich wieder zu Punkten reicht. Das erste Duell im Unteren Playoff war jedoch eine klare Angelegenheit für die Tiroler. Nur mit einem Sieg könnten sich die Steirer im Kampf um das Viertelfinale wieder Luft verschaffen. Auch Leoben-Präsident Claus Hödl bangt mit seinem Team, er weiß wie eng es nun im Playoff zugeht: „Die Lage spitzt sich zu. Ich denke, um das Viertelfinale zu erreichen, müssen wir unsere restlichen drei Spiele alle gewinnen!“
Doppelbelastung für Schwaz
Sparkasse Schwaz Handball Tirol stehen zwei wegweisende Partien innerhalb von drei Tagen bevor – zunächst geht es am Samstag nach Leoben, bevor die Begegnung mit dem Team Austria 94 wartet. „Der Druck auf alle Mannschaften ist groß, jeder will die Abstiegsserie vermeiden und auf einem der drei Viertelfinal-Plätze landen. Für uns könnten die beiden nächsten Spiele schone eine kleine Vorentscheidung bringen. Mit zwei Siegen wären wir unserem Ziel sehr nahe,“ weiß der Schwazer Spielertrainer Kresimir Marakovic um die Bedeutung des anstehenden Doppelpacks.
Um dem Viertelfinale einen großen Schritt näherzukommen, braucht es ein Erfolgserlebnis in Leoben. „Darauf richten wir unseren Fokus. Gegen das 94er-Team müssen wir danach zwar gewinnen, aber das ist erst ab Sonntag Thema. Gegen Leoben haben wir in dieser Saison schon zweimal verloren, das Heimspiel im Playoff haben wir allerdings klar beherrscht.
Wir kennen ihre Stärken, wissen aber auch, wo ihre Schwächen liegen. Die möchten wir nutzen,“ meint Marakovic, der in der Steiermark nach wie vor verletzt fehlen wird. Ebenso wie Manuel Hechenblaikner, ein Bänderriss am Sprunggelenk zwingt den 25-Jährigen zur zwei- bis dreiwöchigen Pause.
Unteres Playoff
Samstag, 14. März 2015, Sporthalle Leoben/Donawitz, 19:00 Uhr
Union Leoben – Sparkasse Schwaz Handball Tirol
Medieninfo HLA
13.03.2015