ÖSV, Simon Eder, Antholz

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Das ÖSV-Quartett Daniel Mesotitsch, David Komatz, Sven Grossegger und Simon Eder hat beim Staffelbewerb in Antholz nach einer starken Leistung Rang vier belegt. Der Sieg ging an die Mannschaft aus Norwegen, die sich vor den Teams aus Deutschland und Frankreich durchsetzen konnte.

Rennverlauf:
Startläufer Daniel Mesotitsch zeigte ein gutes Rennen und übergab ohne Nachlader als Vierter (+21,6 sec. hinter Deutschland) an David Komatz. Der 23-jährige Steirer lieferte ein starkes Staffel-Debüt ab und büßte trotz drei Zusatzpatronen wenig Zeit ein. 43,6 Sekunden hinter den bis dato führenden Franzosen übergab Komatz als Sechster an seinen Teamkollegen Sven Grossegger. Der Salzburger zeigte ebenfalls einen tollen Wettkampf und musste lediglich beim Stehendanschlag zweimal nachladen. Grossegger machte sogar zwei Plätze gut und schickte Schlussläufer Simon Eder als Vierten (50,8 sec. hinter Norwegen) ins Rennen. Der Zweite des gestrigen Verfolgers benötigte jeweils einen Nachlader und duellierte sich auf der letzten Runde mit Jean-Guillaume Beatrix um einen Podestplatz, welchen der Franzose am Ende für sich entscheiden konnte. Damit beendete Österreich das Rennen mit insgesamt sieben Nachladern 49,8 Sekunden hinter den siegreichen Norwegern auf Rang vier.

Stimmen:
Daniel Mesotitsch: „Heute habe ich noch einmal alles aus mir herausgeholt. Der Stockbruch gleich zu Beginn war Pech. Das hat nicht nur Zeit, sondern auch Kraft gekostet. Dadurch musste ich schon nach der Liegendserie ein Loch zulaufen. Diese Energie hat mir in der letzten Runde gefehlt.“

David Komatz: „Ich bin happy, dass ich heute in der Staffel meinen Einsatz bekommen habe. Mit den zwei Liegend-Nachladern hadere ich natürlich ein bisschen. Das Laufen hat aber gut gepasst. Ich konnte immer gut mitgehen, nur zum Schluss konnte ich die Lücke nicht ganz schließen.“

Sven Grossegger: „Liegend ist mir ein sicherer Nuller gelungen. In der Stehendserie hätte der erste Nachlader sitzen müssen. Leider habe ich den Schuss nicht richtig abgeschlossen. Läuferisch ist es mir gut gegangen. In der letzten Runde wollte ich den Vorsprung auf Russland halten. Aber nach dem kräftezehrenden gestrigen Verfolger hat mir am Ende die Kraft gefehlt.“

Simon Eder: „Das war ein schwieriges Rennen. Es hat mir heute etwas die Fitness gefehlt, das habe ich speziell auf der letzten Runde gemerkt. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle ist es am Ende Rang vier geworden. Damit können wir sehr zufrieden sein und zeigt, dass die Marschrichtung stimmt.“

Um 15.00 Uhr folgt in der Südtirol Arena das abschließende Staffelrennen der Damen.

Medieninfo ÖSV

25.01.2015