
Für die ÖVV-Jugendnationalteams ging am Sonntag die EM-Qualifikation zu Ende. Die Mädchen von Trainerin Qing Li verloren ihr drittes Spiel beim Turnier in Bar (Montenegro) gegen die Niederländerinnen 1:3 (23:25, 20:25, 25:23, 17:25) und belegten in ihrem Pool den vierten Rang. Mit drei Siegen auf Platz eins die Niederlande vor Griechenland oder Gastgeber Montenegro. Die beiden Teams treffen erst um 18 Uhr aufeinander.
Die Oranjes waren vor allem körperlich überlegen. Dennoch schafften es die Österreicherinnen, über weite Strecken gut mitzuhalten. In den ersten beiden Sätzen gelang es Katharina Holzer und Co. mehrmals, einen Rückstand wettzumachen und die Partie spannend zu gestalten. Der Kampfgeist blieb allerdings zunächst unbelohnt. Im dritten Durchgang brachte Rotweißrot die niederländische Annahme aber dank einer guten Serviceleistung immer mehr in Bedrängnis. Zwar gab man zunächst eine klare Führung noch aus der Hand, machte aber schließlich doch verdientermaßen den Sack zum Satzgewinn zu. Auch danach machten die Österreicherinnen den Favoritinnen das Leben schwer. Nach dem ersten technischen Timeout im vierten Satz fiel allerdings doch die Vorentscheidung. Die Niederländerinnen zogen davon und spielten die Partie schließlich souverän nach Hause. „Ich bin zufrieden. Die Taktik wurde gut umgesetzt. Dieser Gegner war uns körperlich einfach deutlich überlegen. Insgesamt kann man sagen, dass dieses Turnier für uns schon auch eines der vergebenen Chancen war. Wir haben einige Sätze sehr knapp verloren“, resümierte ÖVV-Teamtrainerin Qing Li.
Keine Chance hatten Österreichs Burschen in St. Jean d` Illac gegen Gastgeber Frankreich. Die rotweißrote Auswahl hatte in 67 Minuten mit 0:3 (19:25, 20:25, 11:25) das Nachsehen und belegte somit im Pool B Platz drei hinter Frankreich und Estland. Montenegro landete auf Platz vier.
Die Franzosen dominierten das Turnier klar, gaben in drei Partien keinen Satz ab und fahren somit auch völlig verdient zur Europameisterschaft in der Türkei Anfang April. „Dass der Gegner übermächtig ist, haben wir schon vor dem Spiel gewusst. Wir haben uns aber zwei Sätze gut gewehrt, erst im dritten ging nichts mehr. In Summe lässt sich zusammenfassen, dass für uns Platz zwei möglich gewesen wäre. Denn Estland hätten wir auch schlagen können“, erklärte ÖVV-Delegationsleiterin Eva Kheil.
Modus: Für die EM-Endrunde qualifizieren sich bei Mädchen und Burschen die Sieger der Qualifikationsturniere sowie die besten drei zweitplatzierten Nationen.
Jugend EM-Quali der Mädchen, 2. Runde Pool F (MNE)
Österreich – Niederlande 1:3 (23:25, 20:25, 25:23, 17:25)
Spieldauer: 98 Minuten
Topscorerinnen: HOLZER 23, FREYNSCHLAG 19, EPURE 10
Österreich – Griechenland 1:3 (24:26, 23:25, 25:18, 16:25)
Spieldauer: 106 Minuten
Topscorerinnen AUT: FREYNSCHLAG 14, HOLZER 11, EPURE 11
Österreich – Montenegro 2:3 (26:28, 18:25, 25:23, 25:20, 6:15)
Spieldauer: 124 Minuten
Topscorerinnen AUT: FREYNSCHLAG 19, HOLZER 14, SARIC 10
Jugend EM-Quali der Burschen, 2. Runde Pool B (FRA)
Österreich – Frankreich 0:3 (19:25, 20:25, 11:25)
Spieldauer: 67 Minuten
Österreich – Estland 1:3 22:25, 25:21, 22:25, 19:25)
Spieldauer: 110 Minuten
Österreich – Montenegro 3:1 (27:25, 27:25, 21:25, 25:9)
Spieldauer: 105 Minuten
Presseinfo ÖVV
11.01.2015