B-WM – Mit Luft nach oben: Österreich gewinnt gegen Ukraine

Österreich, Ukraine

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Im ersten Spiel der IIHF Weltmeisterschaft Division IA traf Österreich auf die Ukraine. In einem Spiel mit deutlich Luft nach oben gewann Österreich mit 2:3 nach Verlängerung. Das Team von Manny Viveiros trifft am Montag im zweiten Spiel auf Japan.

Ukraine mit schnellem Ausgleich, Österreich eiskalt im Powerplay
Die erste Aktion in dem Spiel hatte Team Österreich. Hundertpfund wird ideal bedient. Der Stürmer traf aber nur die Stange. 30 Sekunden waren da erst in der Partie gespielt. Nach der ersten Schrecksekunde entwickelte sich ein offenes Spiel. Österreich arbeitete gut in der Defensive und spielte auf Konter. Die Ukraine hatte immer wieder vereinzelte Offensivaktionen. In der 10. Spielminute hatte Team Österreich sein erstes Powerplay. Heinrich bekommt die Scheibe auf der blauen Linie. Der Verteidiger von Salzburg fackelte nicht lange und schlenzte die Scheibe in die Maschen. 16 Sekunden später glich die Ukraine aus. Ein Zweikampf wird hinter dem Tor verloren. Der Pass kommt zu Blagy. Der Ukrainer ließ Goalie Starkbaum aus kurzer Entfernung keine Chance. Drei Minuten nach den beiden Treffern hatte Österreich ein erneutes Powerplay. Die Scheibe kam wieder zu Heinrich. Dieses Mal hämmerte der gebürtige Wiener den Puck ins Tor. Zwei Minuten vor dem Ende hatte die Ukraine auch eine Powerplay-Situation. Die Verteidigung rund um Torhüter Starkbaum ließen nichts mehr anbrennen. Mit einer knappen 1:2-Führung ging es in die erste Drittelpause.

Ukraine mit Drangphase und Ausgleich, Österreich mit Abwehrarbeit beschäftigt
Ukraine hatte in den ersten Minuten ein Powerplay. Doch nennenswerte Torchancen kamen dabei nicht heraus. Kurz bevor Österreich wieder komplett war, fand Iberer eine gute Möglichkeit vor. Iberer fuhr alleine auf den Torhüter der Ukraine zu. Der Österreicher setzte aber die Scheibe am Tor vorbei. Die Ukrainer übernahmen in weiterer Folge des Drittels immer mehr das Kommando. Österreich konnte sich kaum aus der eigenen Zone befreien. Resultat dieser Drangphase war der Ausgleich durch Materukhin. Der Stürmer hämmerte im Powerplay die Scheibe an Starkbaum ins Netz. Österreich fand nach dem Treffer auch eine Powerplay Situation vor. Diese konnte nicht genutzt werden. Kurioses Detail: Der Torhüter von Ukraine, Gaiduchenko, kassierte in dem Spiel schon vier Strafminuten. Nach 40 Minuten blieb es beim 2:2-Unentschieden.

Ukraine rettete sich in die Overtime, Österreich mit mehr Torchancen und der Entscheidung
Auch die erste Möglichkeit im zweiten Abschnitt gehört der Ukraine. Doch Starkbaum bewahrte Österreich vor einem erstmaligen Rückstand. In der 46. Spielminute hatte Petrik eine gute Möglichkeit. Sein Schuss fiel aber zu zentral aus. Danach fand Lebler eine gute Möglichkeit vor. Aber auch der Stürmer der Black Wings Linz brachte die Scheibe nicht im Tor unter. Nach den beiden Aktionen der Österreicher fanden auch die Ukrainer zwei Top-Chancen vor. Doch Starkbaum parierte die Offensivaktionen. Österreich war im letzten Abschnitt die aktivere Mannschaft. Doch die Chancen die Chancen konnten nicht in Tore umgemünzt werden. Nach zwei genützten Powerplay-Situationen im ersten Drittel konnte das Team von Manny Viveiros die weiteren Möglichkeiten nicht nutzen. So blieb es nach 60 Minuten beim 2:2-Remis. Eine Verlängerung musste die Entscheidung bringen.
Für Österreich ergab sich gleich eine Überzahlsituation. Ein Schuss von Heinrich kommt von der Bande wieder zurück vor das Tor. Lebler reagierte am schnellsten und drückte die Scheibe über die Linie. Die Schiedsrichter zogen den Videobeweis zu Rate. Am Ende entschieden die Schiedsrichter auf Tor und Österreich feierte einen knappen Erfolg über die Ukraine.

Ukraine vs. Österreich 2:3 n. V. (1:2; 1:0; 0:0; 0:1)

Tore: Blagy (11.), Materukhin (33./PP) bzw. Heinrich (10./PP, 13./PP), Lebler (63./PP)

Strafminuten: 18 bzw. 8

Österreich spielte mit:
Tor: Starkbaum (Swette)
Verteidigung: Altmann/Schumnig; Heinrich/Schlacher; Mitterdorfer/Mühlstein; Peter
Stürmer: Lebler/Koch/Hundertpfund; Komarek/Oberkofler/Iberer; Petrik B./Schiechl/Petrik N.; Fischer/Geier St./Geier M.

Dominik Wimberger

20.04.2014