Christian Fuchs: „Die Niederlage ist zu hoch“

Schalke 04 mit Christian Fuchs unterlag zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2011/12 beim VfB Stuttgart mit 0:3. Fuchs war als linker Außenverteidiger über das gesamte Spiel im Einsatz.

Mit seinem 85. Einsatz in der deutschen Fußball-Bundesliga hat Christian Fuchs ein neues Kapitel in seiner Karriere aufgeschlagen: Erstmals trug der 25jährige das Trikot von Schalke 04. Mit 88 Ballkontakten zählte er zu den Aktivposten in seinem Team, 81 Prozent gewonnenen Zweikämpfen stehen lediglich 18 verlorenen gegenüber.

„Leider hat’s mit einer Niederlage begonnen. Wir haben wirklich alles versucht – wir waren spielerisch zumindest ebenbürtig, es fehlten die Effizienz und das Quäntchen Glück im Abschluss. Natürlich ist es schade, dass es heute nicht geklappt hat. Stuttgart hat ausgerechnet dann die Tore gemacht, wenn wir stark waren. Insgesamt ist die Niederlage aber zu hoch ausgefallen. Stuttgart hat eben die Tore gemacht, wir nicht“, zieht Fuchs Fazit.

Das Spiel begann mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, nach einer Viertelstunde der erste Liga-Torschuss von Christian Fuchs für seinen neuen Klub: Einen Freistoß aus knapp 30 Metern konnte Sven Ulreich im Tor des VfB Stuttgart nur kurz wegschlagen. „Wir hätten eigentlich in Führung gehen können. Und genau in der Phase, als wir das Spiel in den Griff bekommen haben, hat ist Stuttgart in Führung gegangen,“ spricht Fuchs den Gegentreffer in der 37. Minute an, „Cacau stand nach dem Eckball goldrichtig, traf per Kopf zum 1:0 aus vier Metern. Einen Top-Mann wie Cacau kannst du nicht zu 100 Prozent neutralisieren.“ Unmittelbar vor der Pause hätte Martin Harnik noch auf 2:0 erhöhen können. „Das Tempo war hoch und jeder Meter war umkämpft,“ bilanziert Fuchs die ersten 45 Minuten.

Nach Wiederbeginn war Schalke deutlich aktiver. „Wir haben sofort Tempo gemacht und wollten die Partie unbedingt drehen. Doch genau dann hat Stuttgart wieder zugeschlagen.“ In der 56. Minute traf Martin Harnik zum 2:0. Der ÖFB-Teamkollege von Christian Fuchs verwertete eine Flanke von Molinaro aus fünf Metern per Kopf. „Ich war bei Martin, hatte aber keine Chance, ihn mit fairen Mitteln am Kopfball zu hindern. Die Flanke war punktgenau, Martin hat den Ball super antizipiert und ist im richtigen Moment gestartet.“

Das Spiel blieb temporeich, Schalke gab sich nicht geschlagen, und erarbeitete sich Chance um Chance. Bei Sven Ulreich war jedoch immer Endstation. In der 70. und 75. Minute parierte er zwei Mal gegen Papadopoulos: Einmal einen Schuss aus fünf Metern nach einem flachen Pass von Christian Fuchs, drei Minuten später einen Kopfball. Fuchs selbst scheiterte mit einem Freistoß-Aufsetzer in der 78. Minute am starken Schlussmann der Schwaben. „Wäre uns in dieser Phase der Anschlusstreffer gelungen, dann hätte alles passieren können“, resümiert Christian Fuchs abschließend. In der Schlussphase mussten die Königsblauen sogar den dritten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem langen Pass und einem Haken um Christian Fuchs traf Shinji Okazaki aus 20 Metern unhaltbar ins Kreutzeck zum 3:0.

Nach dem Länderspiel gegen die Slowakei geht’s nächsten Samstag in der Liga mit dem Duell gegen den 1. FC Köln weiter. „Meine Liga-Heimpremiere auf Schalke. Ich freue mich darauf. Und wir wissen, woran wir bis dahin arbeiten müssen.“

Presseinfo Christian Fuchs

06.08.2011

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