Weltmeister-Sohn Prost jagt Alex Wurz
Am Samstag beginnt der Motorsportklassiker in Le Mans. Alexander Wurz (Peugeot) startet aus Position sechs – zwei Ränge hinter ihm geht Nicolas Prost (Lola-Toyota) ins Rennen, der Sohn des viermaligen F1-Weltmeisters Alain Prost.
Die erste Startreihe der 24 Stunden von Le Mans gehört Titelverteidiger Audi. Benoît Tréluyer holte mit einer Zeit von 3.25,738 Minuten den besten Startplatz, sein französischer Teamkollege Romain Dumas war lediglich 0,061 Sekunden langsamer. Für Audi ist es die erste Pole Position seit 2006, als die Marke den ersten Sieg eines Dieselfahrzeugs beim berühmtesten Langstrecken-Rennen der Welt erzielte.
Sohn von Alain Prost am Start
Der Österreicher Alexander Wurz landete mit seinem Peugeot auf dem sechsten Rang (3.26,272), Nicolas Prost auf Platz acht (3.32,883). Der 29-jährige Franzose ist der älteste Sohn des vierfachen F1-Weltmeisters Alain Prost. Nicolas ist trotz des berühmten Vaters ein Spätberufener: Er startete seine Rennsportkarriere erst im Alter von 22 Jahren – davor war er Golfer. In Le Mans ist Prost kein Rookie mehr: Heuer geht er zum vierten Mal an den Start, bisher war ein zehnter Platz seine beste Ausbeute. Um den Sieg wird Prost auch heuer wohl nicht mitfahren können, denn der Benzin-Bolide von Lola-Toyota ist gegenüber den Diesel-Fahrzeugen von Audi und Peugeot im Nachteil.
Der zweifache Le-Mans-Sieger Wurz (1996, 2006) dagegen will wieder ganz oben stehen. Wurz teilt das Cockpit seines Peugeot mit dem Spanier Marc Gené und dem Briten Anthony Davidson.
Die 79. Auflage der 24 Stunden von Le Mans wird am Samstag um 15 Uhr von FIA-Präsident Jean Todt gestartet. Der TV-Sender Eurosport überträgt das komplette Rennen nonstop. Hersteller Audi zeigt das Spektakel auf dem 13,629 km langen Circuit de la Sarthe mit einer Onboard-Kamera auf http://tv.audi.de.
Video von der dritten Quali-Session in Le Mans:
10.06.2011